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Mehr Abstriche möglich

Salzburg hat vierten Corona-Drive-in

Bislang 363 bestätigte Covid-19-Fälle im Land

"Drive-in"-Teststation in Wals APA/BARBARA GINDL
Vier "Drive-in"-Teststation gibt es bislang in Salzburg.

In Salzburg ist die Zahl der positiv auf Covid-19 getesteten Personen bis Montagmorgen (Stand: 8 Uhr) auf 363 angestiegen. Grund dafür seien unter anderem größere Laborkapazitäten sowie mehr Abstriche durch die zusätzlichen Drive-In-Stationen.

Das bedeutet ein Plus von 137 bestätigten Coronavirus-Fällen im Land Salzburg im Vergleich zum Sonntag. Aus der Stadt Salzburg wurden 60 Fälle gemeldet, aus dem Flachgau 44, im Tennengau 20, im Pongau 131, im Pinzgau 100 und acht im Lungau. Nach Angaben des Landesmedienzentrums befinden sich 21 Patienten derzeit im Krankenhaus, davon sechs auf der Intensivstation. Demnach gelten drei Personen als genesen. 

Täglich 500 Corona-Tests in Salzburg

Mehr als 2.300 Tests auf das Coronavirus wurden in Salzburg über das Rote Kreuz bisher durchgeführt. Die Proben werden in den Drive-In-Stationen oder direkt im Haus der Verdachtsperson von einem der insgesamt fünf mobilen Abstrich-Teams abgenommen. Aufgrund der ständigen Erweiterung dieser Teams konnten die Abstriche in den letzten Tagen ständig erhöht werden. Rund 500 solcher Testungen werden nun täglich durchgeführt.

Zusätzliche Drive-in-Möglichkeit in Salzburg-Süd

Die Drive-in-Stationen bei der Red-Bull-Arena in Wals-Siezenheim (Flachgau), in Zell am See (Pinzgau) und Schwarzach (Schwarzach) konnten Anfang der Woche eingerichtet werden und wurden in den vergangenen Tagen bereits gut angenommen. Am Sonntag kam eine vierte Station dazu. Mit dem Drive-In beim Park-and-Ride-Platz Salzburg-Süd wurde eine weitere Möglichkeit geschaffen, jene Personen so schnell wie möglich zu testen, bei denen der konkrete Verdacht auf eine Coronavirus-Erkrankung besteht.

Privates Labor unterstützt SALK

Getestet wird in den Salzburger Landeskliniken und in einem privaten Labor, das seit Freitag ebenfalls Testungen durchführt. Durch diese Erweiterung konnte die Kapazität dementsprechend erhöht werden.

Unterdessen ausgearbeitet wurde ein Gesamtkonzept für eine bestmögliche medizinische Versorgung der Coronavirus-Patienten in Salzburg. Teil dieses Konzepts sind drei zusätzliche Spitäler im Messezentrum, in St. Veit im Pongau und in Mittersill (Pinzgau). Im Messezentrum stehen im Vollausbau 1.200 Betten zur Verfügung, in St. Veit bis zu 300, und in Mittersill sind bei Bedarf bis zu 120 Betten vorgesehen. Mittersill wird aber nur aktiviert, falls St. Veit an die Grenzen der Kapazität stößt.

Weitere Person in Salzburg gesund

Inzwischen ist eine weitere an Covid-19 erkrankte Person laut Land wieder gesund. Es handelt sich um einen deutschen Staatsbürger, der zwei Wochen in St. Gilgen in häuslicher Quarantäne verbracht hatte. Bei leichten Krankheitsverläufen, wie in diesem Fall, ist auf Anordnung der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde eine Aufhebung der häuslichen Quarantäne frühestens 14 Tage nach Symptombeginn möglich und der Patient darf mindestens 48 Stunden keine Covid-19-Symptome mehr gehabt haben.

Für eine Entlassung aus dem Krankenhaus, wo Erkrankte in der Regel bei schwerem Krankheitsverlauf behandelt werden, müssen zusätzlich zu diesen Bedingungen zwei negative Testungen im Abstand von 24 Stunden vorliegen.

(Quelle: SALZBURG24)

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