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16 Fälle

Cluster D um Jugendlager offenbar eingedämmt

Zweiter Tag ohne Neuinfektionen

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Der Cluster scheint eingedämmt. (SYMBOLBILD)

Der am vergangenen Wochenende neu bekannt gewordene Corona-Cluster rund um das Jungschar-Lager einer Salzburger Stadtpfarre in Großarl (Pongau) scheint eingegrenzt: Bereits den zweiten Tag in Folge gab es am Mittwoch keine Neuinfektion, die diesem Kreis zuordenbar ist, informierte die Stadt Salzburg am Mittwochnachmittag. Die Zahl der Infizierten blieb damit unverändert bei 16.

Großarl, Salzburg

Durch das rasche Einkapseln habe eine Ausbreitung verhindert werden können. "Die eine oder andere Infizierung, gerade im familiären Umfeld, schließen wir aber weiterhin nicht aus", sagte Michael Haybäck, der Leiter der zuständigen Magistratsabteilung, "aber mit dem heutigen Wissen denken wir, dass es uns gelungen ist, auch diesen Cluster gut einzudämmen."

16 Corona-Infektionen im Cluster D

Am Lager hatten seit 30. August 22 Jugendliche im Alter von rund 14 Jahren und neun Betreuer teilgenommen. Nach zwei Tagen war ein Teilnehmer aus Bayern erkrankt, am Donnerstag stand schließlich fest, dass eine Covid-Infektion vorliegt. Das Lager wurde daraufhin sofort abgebrochen. In den Folgetagen stieg die Zahl der Infizierten rasch an. Sieben positiv getestete Personen aus diesem Cluster kommen aus der Stadt Salzburg, vier aus dem Tennengau, drei aus dem Flachgau, eine aus Oberösterreich und der Indexfall aus Bayern.

(Quelle: APA)

Neuer Corona-Cluster in Salzburg

Coronavirus Pixabay
(SYMBOLBILD)

In Salzburg hat sich ein neuer Covid-Cluster gebildet. Wie die Gesundheitsbehörde mitteilte, ist ein Ferienlager der katholischen Jungschar in der Vorwoche in Großarl (Pongau) betroffen. Aktuell sind dem Cluster 15 Infektionen zuzuordnen, heißt es vom Land Salzburg.

Demnach wurde mit heutigem Sonntag der sogenannte Cluster "D" von der städtischen Gesundheitsbehörde definiert. Die Erhebungen zum Contact-Tracing und das Containment liefen am Samstag noch bis knapp vor Mitternacht auf Hochtouren. Insgesamt elf Teilnehmer haben sich in dem Ferienlager bisher mit dem Coronavirus angesteckt. Die Ferienwoche im Pongau wurde daraufhin sofort beendet.

Ferienlager im Pongau als Ausgangspunkt

Demnach habe das Jungscharlager unter Einhaltung strenger Schutzmaßnahmen stattgefunden. Es sei zu keinem Kontakten außerhalb des Teilnehmerkreises gekommen, weil sich die Gruppe alleine in der Selbstversorger-Unterkunft befand. Insgesamt waren 22 Kinder und Jugendliche sowie neun Betreuungspersonen auf dem Lager, so die Erzdiözese Salzburg.

Betroffene in Quarantäne

Bislang stehen 14 weitere Covid-19-Fälle mit dem neuen Cluster in Zusammenhang: Sieben in der Stadt Salzburg, vier im Tennengau und drei im Flachgau. Die Indexperson dieses Clusters komme aus dem benachbarten Bayern, heißt es in einer Mitteilung der Landeshauptstadt. Alle Betroffenen befinden sich in Heim-Quarantäne.

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16 weitere Personen im Umfeld seien schon per Bescheid abgesondert, um das Infektionsgeschehen möglichst rasch einzudämmen. Cluster-Bildung und deren Verfolgung ist eines der vier Kriterien der Corona-Ampel: "Wir rechnen mit einer deutlichen Zunahme der positiven Testergebnissen in den nächsten Tagen, insbesondere im familiären Umfeld", so Michael Haybäck von der Bezirksverwaltung. 

Aktuelle Corona-Zahlen für Salzburg 

Die Zahl der aktiv infizierten Personen im Bundesland beträgt laut Landes-Medienzentrum aktuell 138 (Stand: Sonntag, 16.30 Uhr). Österreichweit sind am Sonntag (Stand 9.30 Uhr) in den vergangenen 24 Stunden 184 SARS-CoV-2-Infektionen gemeldet worden. Die Zahl der verstorbenen Infizierten stieg um ein Todesopfer auf 736 an. Mehrere Spitalspatienten wurden am Wochenende nach Hause entlassen: 143 Hospitalisierte waren am Sonntagvormittag verzeichnet, nach 157 am Vortag. Auf den Intensivstationen blieb die Auslastung mit 28 Covid-19-Patienten gleich. 

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