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Nach Abwasseranalyse

Coronavirus-Mutation im Pinzgau nachgewiesen

B 1.1.7 in vier von 30 Proben identifiziert

SB: Coronavirus pixabay
Die Coronavirus-Mutation wurde erstmals im Pinzgau nachgewiesen. (SYMBOLBILD)

Heute wurden erstmals vier Fälle der britischen Coronavirus-Mutation B 1.1.7 im Bezirk Zell am See (Pinzgau) nachgewiesen.

Nach Auftreten der ersten Mutationsverdachtsfälle im benachbarten Tirol konnten heute erstmals vier bestätigte Fällen der britischen Coronavirus Mutation B 1.1.7 im Bezirk Zell am See nachgewiesen werden. Der Nachweis auf PCR-Basis gelang Mittels Testmaterialien der Firma Procumcure Biotech aus Salzburg, heißt es Dienstagmittag in der Presseaussendung.

Coronatest APA/dpa-Zentralbild/Britta Pedersen
Ein Abstrichstäbchen wird in einer ambulanten Corona-Test- Einrichtung gehalten. (SYMBOLBILD)

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Abwasseranalysen machten hellhörig

Nachdem die britische Corona-Variante bereits seit einigen Tagen in Abwässern des Pongau und Tennengau nachgewiesen wurden, konnten heute konkret im Pinzgau unter dreißig Proben erstmals vier eindeutig mittels Sequenzierung als jene britische Virusmutation identifiziert werden.

Tauernlabor prüft zusätzlich

„Momentan lassen wir Proben mit positivem SARS-CoV-2-Nachweis zusätzlich auf die englische und südafrikanische Virusvariante prüfen. Die Diagnostik erfolgt vor Ort im Tauernlabor, dem Tochterunternehmen der Gesundheit Innergebirg. Ziel der zusätzlichen Analysen ist es, einen fortlaufenden Überblick über das Vorkommen von SARS-CoV-2-Mutationen zu erhalten um gegebenenfalls proaktiv eingreifen zu können,“ so Franz Öller, Geschäftsführer der Gesundheit Innergebirg.

(Quelle: SALZBURG24)

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