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Fahrt zur Schule

Welche Regeln im Schulbus gelten

Maskenpflicht während der Fahrt

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Kinder müssen außerhalb der Klassenzimmer und auch im Schulbus Maske tragen. (SYMBOLBILD)

Für Salzburgs Schülerinnen und Schüler sind die Ferien zu Ende. Am heutigen Montag hat der Unterricht wieder begonnen. Für jene, die mit dem Schulbus fahren, gelten besondere Regeln. Ein Überblick.

An allen Schulen in Österreich müssen außerhalb des Klassenzimmers Masken getragen werden. Abgenommen werden dürfen sie dann im Unterricht - also neben der Klasse auch etwa im Physik- oder Turnsaal - und im Schulhof.

Maske tragen ab sechs Jahren, Abstand halten

Ein Omnibus, der in der Schülerbeförderung im Linien- oder Gelegenheitsverkehr eingesetzt wird, genauso wie ein Reisebus, gilt als Massenbeförderungsmittel. Die Ein-Meter-Abstandsregel gilt nur dann, wenn es die Anzahl der beförderten Schüler zulässt. "Wenn es aufgrund der Anzahl der Fahrgäste sowie beim Ein- und Aussteigen nicht möglich ist, den nötigen Abstand einzuhalten, kann davon laut Verordnung ausnahmsweise abgewichen werden. Umso wichtiger ist dann aber das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes", stellt ÖAMTC-Expertin Eva Unger klar. Die Maskenpflicht gilt grundsätzlich für alle Mitfahrenden und den Lenker. Kinder müssen ab einem Alter von sechs Jahren verpflichtend während der gesamten Fahrt einen Mund-Nasen-Schutz tragen. "Gerade in der jetzigen Situation wäre es in Hinblick auf das Abstandhalten wünschenswert, den Einsatz von Schulbussen bei bekannt überfüllten Strecken zu verstärken", appelliert die Juristin an die Verkehrsbetriebe.

Strengere Vorschriften als im Linienverkehr

"Eltern und Schüler sollten wissen, dass für die Beförderung mittels Gelegenheitsverkehr, also auch für Schulbusse, gemietete Omnibusse für Schulausflüge oder auch Reisebusse, strengere Vorschriften gelten als für den 'normalen' Linienverkehr", weiß Juristin Unger.

"So gilt im Schulbus die 1:1-Regel: Jedes Kind muss einen eigenen Sitzplatz haben und diesen auch nutzen, Stehen während der Fahrt ist verboten." Es ist Kindern auch nicht erlaubt, sich einen Platz zu teilen. Außerdem darf der Lenker des Schulbusses stets nur so viele Kinder befördern, wie es Sitzplätze gibt.

Kinder müssen sich im Schulbus angurten

Im Schul- und Reisebus müssen verpflichtend die vorhandenen Sicherheitsgurte verwendet werden. "Die Verantwortung für eine ordnungsgemäße Sicherung von Kindern unter 14 Jahren liegt beim Lenker", stellt die Expertin des Mobilitätsclubs klar. "Wird das Kind allerdings von einer erwachsenen Person begleitet, so geht die Verantwortung auf die Begleitperson über. Kinder ab 14 Jahren haben selbstständig für die Verwendung des Sicherheitsgurts zu sorgen."

Plätze teilen im Linienbus erlaubt

Anders verhält es sich in Linienbussen: Hier dürfen sich drei Kinder (unter 14 Jahren) zwei Plätze teilen, sollte kein anderer Sitzplatz mehr frei sein. Es besteht im Linienbus keine Verpflichtung und bei Überfüllung auch keine Möglichkeit, vorhandene Sicherheitssysteme zu nutzen. Kinder dürfen hier auch während der Fahrt stehen – sollten dabei aber die vorhandenen Haltegriffe verwenden. "Aus Gründen der Verkehrssicherheit ist die Nutzung des Sitzplatzes und, sofern vorhanden, auch Gurtes, in 'normalen Öffis' dringend anzuraten", sagt Unger.

Was Eltern mit den Kindern üben sollten

"Eltern sollten mit ihren Kindern die Situationen rund um das Fahren mit dem Schulbus üben", rät Unger. Dazu gehört u. a., dass beim Warten auf den Bus genügend Abstand zum Randstein gehalten wird, dass beim Einsteigen keine Schnüre in der Tür hängen bleiben sollten und dass beim Verlassen der Haltestelle zu warten ist, bis der Bus wieder abgefahren ist. Kindern muss auch verständlich gemacht werden, dass Drängeln beim Ein- und Aussteigen gefährlich ist. Da das Anlegen und Tragen der Maske ablenkend sein kann, sollte die richtige Verwendung vorab erklärt werden. Am besten wird die Maske in Ruhe im Haltestellenbereich angelegt. Kinder sollten nicht versuchen, sie "nebenbei" im Gehen anzubringen, denn dadurch steigt die Gefahr zu stolpern bzw. andere Verkehrsteilnehmer zu übersehen.

Vorbeifahren an Schulbus verboten, an Linienbus erlaubt 

Einen Schulbus erkennt man an den Schülertransporttafeln, die vorne und hinten angebracht sein müssen. "Fährt man hinter einem Schulbus mit entsprechender Schülertransport-Kennzeichnung und der Fahrer schaltet für einen Stopp die Warnblinklichter und zusätzlich gelbe Warnleuchten ein, ist es verboten am Bus vorbeizufahren", warnt Unger. "An Linienbussen ist das Vorbeifahren hingegen gestattet – es ist jedoch volle Konzentration auf Personen im Haltestellenbereich geboten und die Geschwindigkeit sollte reduziert werden."

(Quelle: SALZBURG24)

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