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Sommerliche Aussichten

Das müsst ihr heuer beim Badespaß beachten

Corona-Abstandsregeln gelten auch am See

SB: Baden, Strandbad, Seebad, planschen, See, Abkühlung, pixabay
Die Badesaison steht vor der Türe. (SYMBOLBILD)

Die Sonne lacht vom Himmel, der Sommer ist im Bundesland Salzburg angekommen. Die Seen locken Badefans und Wasserratten gleichermaßen an. Wie es um die Wassertemperaturen bestellt ist und welche Regelungen ihr im Corona-Sommer am See einhalten müsst – wir haben für euch alle Informationen zusammengetragen.

Die Temperaturen kratzen an der 30-Grad-Marke, das Wochenende verspricht Wärme, Sonnenschein und Sommerwetter – wenn auch nicht ganz ungetrübt, wie Meteorologe Bernhard Niedermoser von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) im Gespräch mit SALZBURG24 prognostiziert. "Am Wochenende wird es auf jeden Fall sehr warm werden mit einigen Sonnenstunden." Temperaturen bis zu 28 Grad sind möglich. Allerdings: "Es sind immer wieder Gewitter möglich, am wahrscheinlichsten am Nachmittag und in den Abendstunden", betont der Experte.

 

Prognose verspricht Sommerwetter

Die Sonnenstunden sorgen dafür, dass sich auch Salzburgs Seen angenehmen Badetemperaturen annähern. "In den letzten sechs Wochen war das Wetter relativ kühl, das merkt man auch an der Wassertemperatur", erklärt der Meteorologe, der jedoch eine erfreuliche Prognose abgeben kann: "In den nächsten Wochen soll es deutlich wärmer werden. Damit steigt auch die Temperatur der Seen." Eine genaue Temperaturprognose für die einzelnen Seen sei aber schwer möglich, da das von verschiedenen Faktoren, wie der Tiefe der Gewässer, abhängt. "Bei flacheren Seen, wie dem Grabensee, steigen die Temperaturen relativ rasch. Die tieferen Seen, wie zum Beispiel der Mondsee oder der Attersee, brauchen viel länger und werden erst im August richtig warm", weiß der Experte.

Wassertemperaturen der Seen

  • Fuschlsee: 18 Grad
  • Grabensee: 19 Grad
  • Mattsee: 20 Grad
  • Obertrumer See: 20 Grad
  • Wallersee: 20 Grad
  • Wolfangsee: 17 Grad
  • Zeller See: 17 Grad

(Stand: Mittwoch, 8.15 Uhr)

Sonnige Wochen stehen bevor

Angenehme Badetemperaturen werden die flacheren Seen voraussichtlich schon bald erreichen. "Für die nächsten zwei, drei Wochen kündigen sich warme Sommertemperaturen – mit Schwankungen – zwischen 25 und 30 Grad an", prognostiziert Niedermoser. In dieser Zeit werden auch die Seen wärmer. Eine große Hitzewelle kündige sich indes noch nicht an.

Anzahl der Badegäste limitiert

Zu beachten gilt es im diesjährigen Sommer allerdings, dass es sehr wohl noch Corona-Regeln gibt, an die es sich auch im Freibad oder am See zu halten gilt. Laut Bäderhygieneverordnung des Sozialministeriums soll der Kartenverkauf möglichst via Internet erfolgen. Für Freibäder gilt eine maximale Besucheranzahl, die Stadt Salzburg hat für ihre Bäder einen Besucherzähler eingerichtet.

 

Vor den Ein- und Ausgängen, vor dem Kassenbereich und sämtlichen Verkaufsstellen werden Abstandsmarkierungen in einer Distanz von mindestens einem Meter angebracht. Die Corona-Regeln müssen an mehreren Stellen der Badeanlage gut sichtbar ausgehängt werden. An kleineren Badeteichen muss zudem ausgeschildert sein, wie viele Personen sich darin maximal gleichzeitig befinden können. Die Wegstrecken am Steg und den Einstiegsstellen zum Wasser sollen zudem freigehalten werden.

Appell an Eigenverantwortung

In den Duschen und Umkleiden gilt ebenso ein Mindestabstand von einem Meter. Die Regel ist ebenso bei Rutschen und Sprungtürmen zu beachten. Dort ist überdies, sofern diese nicht mit aufbereitetem Wasser betrieben werden, ein Intervall von 30 Sekunden einzuhalten.

Für Personen, die in einem Haushalt leben, gelten die Abstandsregeln nicht. Die Betreiber sollen Badegäste auf die Einhaltung der Corona-Regeln hinweisen und auf deren Eigenverantwortung appellieren, heißt es in der Verordnung.

Das müsst ihr beim Baden beachten

  • Mindestens einen Meter Abstand halten
  • Abstandsmarkierungen und geänderte Badeordnungen beachten
  • Zwischen den einzelnen Liegeplätzen ist ein Abstand von einem Meter in alle Richtungen einzuhalten
  • Maximale Personenanzahl im Becken beachten
  • Abstand beim Baden halten (1-2 Meter im Freibad, 3-4 Meter im See)

Haltet ihr euch an obenstehende Regeln, steht dem Badespaß nichts mehr im Wege.

(Quelle: SALZBURG24)

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Österreich bei EU-Badesee-Ranking auf Platz zwei

Mattsee Neumayr/Archiv
(SYMBOLBILD)

Österreich hat sich beim jährlichen EU-Ranking der Qualität der Badeseen vom dritten auf den zweiten Platz verbessert - lediglich in Zypern waren die Werte noch besser. "Wenn man die Ergebnisse rein auf Binnengewässer umlegt, liegen wir sogar auf Platz eins", sagte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP).

Für den EU-Bericht, der am Montag veröffentlicht wurde, wurde die Qualität Badegewässer während der Badesaison 2019 überprüft. In Österreich wurden dabei von den insgesamt 261 untersuchten heimischen Badestellen 99,6 Prozent (260 Stellen) als "ausgezeichnet" oder "gut" eingestuft. 100 Prozent der heimischen Badestellen hielten die strengen EU-Vorgaben ein. Bei einer Badestelle am Wolfgangsee werden erst seit 2017 Proben entnommen. Diese konnte deshalb noch nicht bewertet werden, da dafür Datenreihen von vier Badesaisonen vorliegen müssen.

In Österreich gibt es insgesamt 25.000 Seen, 608 davon liegen im Land Salzburg. Die schönsten Badeseen im Bundesland haben wir HIER für euch zusammengestellt.

Platz zwei bislang bestes Ergebnis für Österreich

"Nach den Lockerungen der Einschränkungen im Zusammenhang mit Covid-19 sind die nun vorliegenden Ergebnisse ein weiterer Grund, einen geplanten Urlaub 2020 in Österreich zu verbringen", meinte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne). Auch Köstinger unterstrich, dass "Gäste in Österreich die hohe Qualität unserer vielen Badegewässer schätzen und deshalb zu uns kommen".

Für Österreich ist der zweite Platz das bisher beste Ergebnis. Im Vorjahr lag Österreich auf dem dritten, im Jahr davor auf dem fünften Platz. Ebenfalls gut schnitten Malta (Platz drei), Griechenland (Platz vier) und Kroatien (Platz fünf) ab. Ganz hinten landeten die Slowakei und Albanien.

Badeseen-Qualität in 30 Ländern untersucht

Neben den 28 EU-Mitgliedsstaaten wurden auch die Badewasserqualität der Schweiz und von Albanien nach denselben Qualitätsanforderungen bewertet. Insgesamt wurden 22.295 Stellen in diesen 30 Ländern untersucht. Der für Europa errechnete Durchschnittswert des Anteils von Badegewässerstellen, deren Qualität mit "ausgezeichnet" bewertet wurde, liegt bei 84,6 Prozent

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