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Einer der wärmsten März-Monate der Messgeschichte

Deutlich überdurchschnittlich war in diesem März auch die Zahl der Sonnenstunden. Neumayr/Archiv
Deutlich überdurchschnittlich war in diesem März auch die Zahl der Sonnenstunden.

Vorläufige Monats-Bilanz der ZAMG: Es war der zweitwärmste März seit Beginn der Temperatur-Messungen im Jahr 1767. Nur der März 1994 war noch etwas wärmer. Extrem war auch die Trockenheit im Großteil Österreichs.

Der Norden und Osten Österreichs erlebten von Oktober 2013 bis März 2014 die fünfttrockenste Periode dieses Zeitraums seit Messbeginn. Deutlich überdurchschnittlich war in diesem März auch die Zahl der Sonnenstunden. Sie lag österreichweit gesehen um 40 Prozent über dem vieljährigen Mittel.

Temperatur

Der März 2014 steht ganz im Zeichen der Vormonate. Mit einer Temperaturabweichung von plus 2,8 °C zum Mittel 1981-2010 ist dieser März der zweitwärmste - gleichauf mit dem März 1989 - seit dem Jahr 1767. Nur der März 1994 war nochmals um 0,6 °C wärmer. Vom Tiroler Unterland bis ins Nordburgenland lagen die Lufttemperaturmittel um 2,5 bis 3,5 °C über den klimatologischen Mittelwerten. Das Südburgenland war mit einem Plus von 3,6 bis 4 °C die relativ wärmste Region des Landes. Der relativ wärmste Ort Österreichs war Bernstein (B, 631 m) mit einer Abweichung zum Mittel von plus 4 °C. Das entspricht einem Märzmittel von 7,2 °C. Der im Mittel absolut wärmste Ort war die Wiener Innenstadt mit 10,3 °C (Abw. +3,7 °C). Neusiedl am See ist mit 9,2 °C (Abw. +3,4 °C) der wärmste nicht urbane Ort. Die höchste Temperatur wurde am 17. März mit 24,3 °C in St. Andrä im Lavanttal (K, 403 m) erreicht.

Niederschlag

An der Niederschlagsverteilung hat sich auch im März 2014 gegenüber den Monaten Dezember bis Februar kaum etwas geändert. Im Westen, Norden und Osten waren die Niederschlagsmengen wieder deutlich unter den klimatologischen Mittelwerten. Nördlich der Linie Salzburg - Eisenstadt fiel seit Oktober 2013 um 44 Prozent weniger Niederschlag als im klimatologischen Mittel. Das ist der niedrigste Wert im selben Zeitraum seit dem Jahr 1953 und der fünftniedrigste in dieser Region seit dem Jahr 1820.

Schnee

Niederschlag in Form von Schnee spielte in den ersten beiden Monatsdritteln, vor allem in tiefen Lagen, eine untergeordnete Rolle. Um den 22. bis 24. März sorgten Niederschläge in Verbindung mit einem Kaltlufteinbruch in Vorarlberg, Nordtirol, Salzburg, Osttirol und Oberkärnten ab etwa 700 m Seehöhe für eine teils beachtliche Schneedecke. Die Neuschneehöhen erreichten in diesem Zeitraum etwa 5 bis 30 Zentimeter, im Außerfern und am Arlberg 30 bis 70 Zentimeter.

Sonne

Dieser März verlief in allen Landesteilen überdurchschnittlich sonnig. Um insgesamt 40 Prozent schien die Sonne gegenüber dem klimatologischen Mittel länger. In Osttirol und Kärnten betrug der Überschuss an Sonne 10 bis 40 Prozent. In den restlichen Regionen schien die Sonne um 40 bis 60 Prozent länger als das vieljährige Mittel. Im Mühl-, Wald- und Mostviertel errichten die Überschüsse 70 bis 80 Prozent. Am längsten wird die Sonne im März 2014 aller Vorrausicht nach mit insgesamt 230 Stunden in Innsbruck scheinen. Das entspricht einem Plus von 40 Prozent.

Salzburg im Detail:

  • Niederschlagsabweichung minus 30 Prozent
  • Temperaturabweichung plus 2,7 °C
  • Abweichung der Sonnenscheindauer plus 40 Prozent
  • Temperaturhöchstwert 23,4 °C in Salzburg/Freisaal (418 m) am 20.3.2014
  • Temperaturtiefstwert, Gipfel/Hochalpin: minus 16,8 °C am Sonnblick (3109 m) am 25.3.2014
  • Temperaturtiefstwert unter 1000 m: minus 7,0 °C in Rauris (934 m) am 26.3.2014
  • Höchstes Märzmittel der Lufttemperatur 7,1 °C in Golling
  • Höchste Sonnenscheindauer 220 Stunden auf der Schmittenhöhe (Abw. +47 %)

Sommerzeit mit bis zu 22 Grad

Wenn in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Uhren um eine Stunde vorgestellt werden, ist nach dem Wetter und der Vegetation nun auch die Uhrzeit in der warmen Jahreshälfte angekommen. Es wartet zudem perfektes Frühlingswetter, prognostiziert das Meteorologenteam von wetter.tv.

(Quelle: S24)

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