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Verdachtsfälle

Coronavirus-Entwarnung in Salzburg

Analyse der Proben ergab keine Infektion

Meldungsliste(1)(2).jpg APA/Vera Reiter
Die Patienten wurden auf der Isolierstation der Universitätsklinik für Innere Medizin III betreut.

Nach den vier Corona-Verdachtsfällen in Salzburg konnte am Samstag Entwarnung gegeben werden. Gemäß dem vorgeschriebenen Prozedere hat das Uniklinikum Proben an das Zentrum für Virologie der Medizinischen Universität Wien geschickt. Dort wurde keine Infektion mit der Lungenkrankheit festgestellt.

Die Patienten wurden auf der Isolierstation der Universitätsklinik für Innere Medizin III betreut. "Alle Einheiten vom Uniklinikum über die Landessanitätsdirektion, die Gesundheitsämter in den Bezirkshauptmannschaften und die Rettungsdienste waren und sind auf solche Fälle vorbereitet und eng vernetzt. Die Zusammenarbeit und das Management mit Verdachtsfällen hat bestens funktioniert", teilte Gesundheits- und Spitalsreferent LH-Stv. Christian Stöckl (ÖVP) in einer Aussendung am Samstag mit.

Coronavirus: Isolierstation in Salzburg

Als Zentralkrankenanstalt hält das Uniklinikum rund um die Uhr eine Isolierstation bereit. Dort wurden schon in der Vergangenheit heikle Fälle wie ein Ebola-Verdacht oder MERS-Infektionen behandelt und betreut. „Das Team aus Ärztinnen und Ärzten und Pflege ist bestens eingespielt. Unsere Fachleute können auch mit dem Coronavirus umgehen. Die Bevölkerung kann also beruhigt sein“, hält Stöckl fest. Zudem stehe die Landessanitätsdirektion in ständigem Austausch mit dem Gesundheitsministerium, um einen Überblick über die weitere Entwicklung zu haben.

Corona-Verdacht: Patienten werden entlassen

Wie der Sprecher der Landeskliniken, Wolfgang Fürweger, im APA-Gespräch mitteilte, werden die Patienten auch demnächst aus dem Spital entlassen. Am späteren Freitagnachmittag war ein Paar im Alter von 30 und 31 Jahren in die Klinik gekommen. Die Chinesin und der Österreicher waren in Shanghai auf Urlaub. Beide kamen von selbst mit leichten Atembeschwerden zur Notaufnahme. Donnerstagabend war ein Salzburger Ehepaar mitte 50 ins Krankenhaus gegangen, nachdem die Frau nach einem Aufenthalt in Peking über Kreislaufprobleme und Durchfall geklagt hatte.

Entwarnung auch in Oberösterreich

Der Verdacht einer Coronavirus-Infektion bei einem Mann in Oberösterreich hat sich am Samstag ebenfalls nicht bestätigt. Das berichtete Karin Mühlberger, Sprecherin von Gesundheitslandesrätin Hauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) der APA. Die Laborergebnisse fielen negativ aus. Der Mann war am Freitag von einer Reise aus Peking zurück gekommen und wies Anzeichen einer Erkältung auf. Er wurde in einem Linzer Spital abgeschirmt.

(Quelle: SALZBURG24/APA)

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