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Erdbeben in Japan: Mitarbeiter von Red Bull wohlauf

Nach dem Erdbeben in Japan seien die meisten Mitarbeiter österreichischischer Firmenniederlassungen wohlauf. Entwarnung gibt auch der Salzburger Getränkeriese Red Bull.

Die Japan-Mitarbeiter des Salzburger Unternehmens Red Bull sind wohlauf. Aufgrund einer entsprechenden Regierungsempfehlung werden sie im Büro bleiben und auch dort übernachten, hieß es auf APA-Anfrage. Über mögliche Auswirkungen auf die Geschäfte lägen keine Informationen vor. Red Bull beschäftigt in Japan 80 fixe und einige freie Mitarbeiter.

Klaus Hofstadler, der stellvertretende Wirtschaftsdelegierte in Tokio, geht davon aus, dass die meisten Mitarbeiter österreichischischer Firmenniederlassungen in Japan wohlauf sind. Der Großteil der Niederlassungen befinde sich in der Hauptstadt Tokio, wo es zwar ein starkes Beben, aber wenig Schäden gegeben habe. "Ich bin zuversichtlich, dass da nichts passiert ist", sagte er heute Freitag im Telefongespräch aus Tokio gegenüber der APA.

Ohne Schäden ist auch das Vertriebsbüro des heimischen Edelglas-Herstellers Riedel davongekommen. Die knapp ein Dutzend Mitarbeiter seien wohlauf, auch das Bürogebäude intakt, hieß es aus dem Unternehmen zur APA. Auch vom Grazer Motorenentwickler AVL-List, der in Tokio ein Service- und Vertriebsbüro mit 125 Beschäftigte unterhält, wurden keine Schäden berichtet. Die Mitarbeiter hätten zwar Schutz suchen müssen, verletzt sei aber niemand worden, sagte ein Unternehmenssprecher. Bei den Kunden dürfte es hingegen sehr wohl zu Schäden gekommen sein, etwa durch den Einsturz von Lagerhallen.

Der Tiroler Kristallhersteller Swarovski mit Hauptsitz in Wattens teilte auf Anfrage mit, dass derzeit die Situation der japanischen Niederlassung bzw. der Mitarbeiter evaluiert werde. Derzeit könne man keine näheren Angaben machen.

Hofstadler schätzt, dass das Erdbeben keinen langfristigen Effekt auf Japans Wirtschaft haben wird. Japan sei ein Land, in dem man Schäden schnell beheben könne, sagte er. Dazu komme langjährige Erfahrung mit Erdbeben.

Glück hatten viele Österreicher und andere Passagiere, die kurz vor dem Beben mit einer AUA-Linienmaschine um 12.25 Uhr (Ortszeit) von Tokio nach Wien abhoben. Sie wird um 16.10 Uhr in Wien erwartet. Um 15.30 Uhr war in Wien-Schwechat das Boarding für die AUA-Linienmaschine nach Tokio abgeschlossen und zum Start frei, nachdem der Flughafen der japanischen Metropole nach stundenlanger Sperre wieder freigegeben wurde. (APA)


(Quelle: S24)

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