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Erste Reaktionen zur Landtagswahl im Burgenland und er Steiermark aus Salzburg

Haslauer sieht bei der ÖVP Bedarf zu Ursachenforschung. APA/Gindl
APA13388886 - 25062013 - SALZBURG - ?STERREICH: ZU APA172 II - Der neue Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer (?VP) bei einem Interview mit der Austria Presse Agentur (APA), am Montag, 24. Juni 2013, in Salzburg. APA-FOTO: BARBARA GINDL

Erwartungsgemäß recht unterschiedlich fielen die Reaktionen der Salzburger Parteichefs über den Ausgang der Landtagswahlen in der Steiermark und im Burgenland aus.

Während die Freiheitlichen den Zuwachs in der Steiermark bejubelten und sich die Grünen über die Zugewinne freuten, waren SPÖ und ÖVP eher betroffen bzw. gab es nur eine kurz Stellungnahme.

Walter Steidl (SPÖ):

"Die 'Reformpartnerschaft' dürfte vielleicht nicht die richtige Rezeptur für SPÖ und ÖVP gewesen sein", meinte SPÖ-Vorsitzender Walter Steidl gegenüber der APA. Es sei aber nicht sein Art, Ratschläge an andere Bundesländer zu erteilen. "Traurig ist nur, dass die Freiheitlichen so einen Zustrom erhalten haben. Wenn man aus dem Leid der Flüchtlinge und Asylwerber politisches Kapital schlägt, stimmt einen das einfach traurig und sehr nachdenklich." Wie es in der Steiermark nach diesem Wahlausgang politisch weitergehen soll, sei die alleinige Angelegenheit der dortigen Parteien, so Steidl.

Wilfried Haslauer (ÖVP):

Knapp fiel die Stellungnahme von ÖVP-Chef Landeshauptmann Wilfried Haslauer aus: "Bei den heutigen beiden Wahlgängen im Burgenland und in der Steiermark musste die ÖVP teilweise schmerzliche Verluste hinnehmen. Die regionalen und überregionalen Ursachen dafür gilt es jetzt in aller Ruhe intern zu analysieren", so Haslauer in einer schriftlichen Stellungnahme.

Rupert Doppler (FPÖ):

"Das ist ein Wahnsinn. Ich freue mich sehr über die Steirer. Ich gratuliere allen", freute sich der Salzburger FPÖ-Obmann Rupert Doppler. In der Steiermark gebe es nun drei nahezu gleich starke Parteien, da könne man die FPÖ nicht mehr so einfach ausschließen. "Bei dem gewaltigen Ergebnis wird man an der FPÖ nicht mehr vorbei kommen können." Er gratuliere der gesamten Mannschaft. Auch das Team im Burgenland habe ein großartiges Ergebnis eingefahren.

Astrid Rössler (Grüne)

Die Grüne Landessprecherin LHStv. Astrid Rössler gratulierte den Landesorganisationen von Burgenland und Steiermark zum Zuwachs. "Für kleine Parteien ist es schwieriger, sich mit ihren Inhalten Gehör zu verschaffen." Dennoch hätten beide Landesorganisationen trotz schwieriger Rahmenbedingungen zulegen und ihr bisher bestes Wahlergebnis einfahren können. Wichtig sei es für die Grünen, in allen neun Landtagen vertreten zu sein: "Das stärkt die Grüne Politik in Österreich und damit das gemeinsame Eintreten für die Zukunftsthemen."

(APA)

(Quelle: S24)

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