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Erzdiözese Salzburg

58.000 Euro Bilanzgewinn im Jahr 2018

SB, Kreuz, Holzkreuz APA/BARBARA GINDL
Die Salzburger Erzdiözese schließt 2018 mit einem kleinen Überschuss. 

Die Erzdiözese Salzburg hat im Jahr 2018 rund 58 Millionen Euro eingenommen und einen Bilanzgewinn von 58.000 Euro erzielt. Wie aus einer Mitteilung des Amts für Kommunikation vom Donnerstag hervorgeht, hat der Diözesankirchenrat in seiner jüngsten Sitzung den Jahresabschluss genehmigt. Das Gros der Einnahmen ging mit knapp 48,36 Millionen Euro (83 Prozent) auf die Kirchenbeiträge zurück.

Die Gesamtzahl der Katholiken (beeinflusst durch Taufe, Zuzug, Todesfälle und Kirchenaus- und -eintritte) ist in den 210 Pfarrgemeinden der Erzdiözese im Vergleich zu 2017 um 3.937 auf 464.709 zurückgegangen. Dennoch seien die Einnahmen aus den Kirchenbeiträgen um rund vier Prozent angestiegen. 26 Personen haben übrigens im Jahr 2018 ihren Austritt aus der katholischen Kirche widerrufen. Ende Dezember 2013 - also vor fünf Jahren - hatte die Zahl der Katholiken in der Erzdiözese Salzburg noch 479.781 Personen betragen.

Erzdiözese mit 34 Mio. Euro Personalkosten

Auf der Ausgabenseite schlug sich im Vorjahr vor allem die Bezahlung der rund 900 Priester, Diakone und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedensten Arbeitsfeldern zu Buche. Die Personalkosten beliefen sich 2018 auf rund 34 Millionen Euro. Für die Sanierung oder Erhaltung von rund 130 Gebäuden - vor allem Kirchen, Stifte und Pfarrhöfe - wurden im vergangenen Jahr rund 7,3 Millionen Euro ausgegeben. Dazu kamen unzählige Zuschüsse für pastorale und soziale Aufgaben, für Sacheinrichtungen und Betriebskosten in den einzelnen Pfarren, aber auch Subventionen für katholische Privatschulen oder die beiden großen katholischen Bildungshäuser in Salzburg und Wörgl.

(Quelle: APA)

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