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Festung Hohensalzburg feiert Besucherrekord

Zuwächse auch in Mauterndorf und Hohenwerfen

Salzburg Festung Hohensalzburg NEUMAYR
Im Frühjahr stehen auf der Festung Hohensalzburg große Reparaturarbeiten an.

Die drei Festungen und Burgen der beim Amt der Landesregierung angedockten "Salzburger Burgen und Schlösser" (SBSB) konnten sich im Jahr 2018 über Besucherrekorde freuen. Die Festung Hohensalzburg zählte im abgelaufenen Jahr über 1,29 Millionen Eintritte, ein Plus von 7,1 Prozent. Auf der Burg Hohenwerfen wurden mehr als 164.100 Besucher gezählt, was einer Steigerung von 3,1 Prozent entspricht.

Mauterndorf, Salzburg, Werfen

Auf der Burg in Mauterndorf im Lungau wurden 2018 rund 35.100 Besucher gezählt, ein Zuwachs um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Burg Mauterndorf NEUMAYR
Die Burg in Mauterndorf im Lungau zählte 2018 rund 35.100 Besucher.

Festung und Burg beliebt bei Touristen

Auf der Festung Hohensalzburg kamen die meisten Gäste aus Deutschland (24 Prozent), Italien (14 Prozent), Österreich (13 Prozent) und den USA (10 Prozent). Auf der Burg Hohenwerfen steht an erster Stelle Besucher aus Deutschland (33 Prozent) und Österreich (30 Prozent). In Mauterndorf verteilen sich die meisten Eintritte auf die Herkunftsländer Österreich (36 Prozent) und Deutschland (18 Prozent).

Burg Hohenwerfen NEUMAYR
Auf der Burg Hohenwerfen wurden im Jahr 2018 mehr als 164.100 Besucher gezählt.

Investitionen auf Festung Hohensalzburg

Die SBSB kümmert sich um den Betrieb und die Vermarktung der drei Liegenschaften und der Neuen und Alten Residenz in der Salzburger Altstadt und investierte 2018 rund 3,3 Millionen Euro. So wurden auf die Festung Hohensalzburg etwa der Brandschutz und die Barrierefreiheit durch einen neuen Aufzug verbessert. Im historischen Zeughaus entsteht zudem ein neues Museum, das im Juni 2019 eröffnet werden soll.

Gestein bröckelt über dem Weg

Um den Fußweg zur Festung sicher zu halten, muss am zur Stadt gewandten Nordhang ein Schutznetz errichtet werden. Durch die immer häufigeren Starkregen würden sich vermehrt mittelgroße Steine lösen, hieß es in einer Mitteilung am Donnerstag. Zudem stehen im Frühjahr auf Hohensalzburg große Reparaturarbeiten an, nachdem bei einem Föhnsturm Ende Oktober 2018 eine einzige starke Windböe für Schäden an mehreren Dächern und Mauern gesorgt hatte. SBSB-Geschäftsführer Maximilian Brunner ging damals von rund 500.000 Euro Schaden aus.

Salzburg Festung Hohensalzburg NEUMAYR

(APA)

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