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Abersee: Familie erleidet schwere Verbrennungen

Der Unglücksort am Campingplatz. APA/Polizei Salzburg
Der Unglücksort am Campingplatz.

Schwere Verbrennungen erlitten hat am Samstag eine dreiköpfige Familie, darunter ein zweijähriges Mädchen, bei einem Unfall mit einem Spirituskocher am Campingplatz in Abersee am Wolfgangsee (Flachgau). Das Kleinkind musste mit dem Hubschrauber in das Landeskrankenhaus (LKH) Salzburg geflogen werden.

Ein 32-jähriger Niederländer wollte laut Polizeibericht Spiritus für den Gasherd seines Wohnmobiles nachfüllen. Dieser trat dabei aus und entzündete sich durch die Flamme des eingeschalteten Gasherdes. Der brennende Spiritus ergoss sich über die Hände des Mannes. Er warf das Gebinde in das Vorzelt des Wohnmobils, wo sich seine 27-jährige Ehefrau und die zweijährige Tochter aufhielten.

Die Kleidung der beiden fing ebenfalls Feuer. Die Familie konnte sich ins Freie retten und sich sowie den Brand im Vorzelt löschen. Alle drei erlitten schwere Brandverletzungen, berichtete die Polizei in der Aussendung. Sie wurden vom Notarzt erstversorgt und das Mädchen anschließend mit dem Hubschrauber in das LKH Salzburg geflogen. Die Freiwillige Feuerwehr Abersee war am Unfallort anwesend und überprüfte das Wohnmobil mit einer Wärmebildkamera.

Aufgerufen am 16.11.2018 um 11:22 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/flachgau/abersee-familie-erleidet-schwere-verbrennungen-60204826

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