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Acht Jahre nach Pleite

Alpine-Anleger bekommen 2,4 Mio. Euro Entschädigung

AK erreicht Vergleich mit BAWAG

Alpine, Wals, Bau APA/BARBARA GINDL
Acht Jahre nach der Alpine-Pleite haben Anleger jetzt 2,4 Mio. Euro zurück bekommen. (SYMBOLBILD)

Acht Jahre nach der Pleite des Bauunternehmens Alpine mit Sitz in Wals (Flachgau) bekommen 380 Anleger und Anlegerinnen, die Alpine-Anleihen von der BAWAG gekauft haben, eine Entschädigung. Abzüglich aller Kosten fließen rund 2,4 Mio. Euro, gab die Arbeiterkammer, die sich mit der BAWAG verglichen hat, am Montag bekannt.

Wals-Siezenheim

Seit dem Alpine Konkurs hat die AK nach eigenen Angaben insgesamt Entschädigungen in Höhe von rund 4,3 Mio. Euro vor Gericht erstritten und durch außergerichtliche Verhandlungen mit verschiedenen Banken erreicht.

Weitere Prozesse nach Alpine-Pleite

Von ursprünglich 19 Sammelklagen seien noch sechs Klagen gegen mehrere Großbanken gerichtsanhängig, ein Ende der laufenden Prozesse sei nicht in Sicht, so die AK.

Anleger laut AK zu wenig informiert

Viele Banken haben in den Jahren 2010 bis 2012 Anleihen des Bauunternehmens verkauft. Dabei seien Anleger und Anlegerinnen oft nicht ausreichend über das mit den Anleihen verbundene hohe Risiko aufgeklärt worden, so die AK. Aufgrund der Pleite der Alpine im Jahr 2013 waren die Anleihen von einem Tag auf den anderen nichts mehr wert.

Die AK brachte im Jahr 2015 mit dem Prozessfinanzierer Omni Bridgeway Sammelklagen für rund 1.500 Personen gegen mehrere Großbanken Österreichs ein.

(Quelle: APA)

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