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Arbeitsunfälle fordern zwei Verletzte in Salzburg

Gleich zwei schwere Arbeitsunfälle ereigneten sich am Montag im Bundesland Salzburg: Bei einer Firma in Leogang (Pinzgau) stürzte ein Arbeiter rund 15 Meter weit ab, bei Grödig (Flachgau) brach eine Pressspanplatte und ein 49-jähriger Pinzgauer stürzte vier Meter zu Boden.

Der Pinzgauer, der mit Abbruchsarbeiten beschäftigt war, stand auf einer Pressspanplatte. Als diese plötzlich auseinanderbrach, stürzte er durch ein Loch und fiel aus vier Meter Höhe auf einen Betonboden. Ersten Informationen der Einsatzkräfte zufolge erlitt er eine Wirbelverletzung.

Platte offenbar stark verwittert

Die Spanplatte hatte das Loch abgedeckt. Unfallermittler stellten laut Polizei fest, dass die Platte durch die Umwelteinflüsse der letzten Jahre stark verwittert war und diese dem Gewicht des Arbeiters nicht mehr Stand gehalten hat. Der aus Taxenbach stammende Verletzte wurde mit einem Rettungshubschrauber in das Unfallkrankenhaus nach Salzburg geflogen. Der Unfall ereignete sich polizeilichen Angaben zufolge gegen 9 Uhr bei einer Baustoffe-Firma im Ortsteil St. Leonhard.

Leogang: 47-Jähriger stürzt aus großer Höhe ab

Bei einer Firma in Leogang führte Montagnachmittag ein 47-Jähriger Wartungsarbeiten durch. Er wollte dabei einen Träger aus einem Förderband herauslösen. Als der Mitarbeiter die Befestigung des Auslegers löste, schnellte dieser plötzlich nach oben.

Aus bislang unbekannten Gründen hielt sich der Arbeiter an dem nach oben schnellenden Ausleger fest und stürzte anschließend aus einer Höhe von knapp zehn bis 15 Meter auf den Schotterboden. Der schwer verletzte Arbeiter wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus Schwarzach eingeliefert, berichtet die Polizei.

(APA/S24)

(Quelle: S24)

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