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Nach tödlichen Crashs

Bürgermeister fordert Überholverbot auf der B156

Ruf nach Entschärfung der Strecke

Nach zuletzt zwei tödlichen Unfällen auf der Lamprechtshausener Straße (B156) fordert Georg Djundja (SPÖ), der Bürgermeister von Oberndorf, eine Entschärfung der Strecke. Die soll helfen, damit die B156 künftig nicht mehr als „Rennstrecke“ missbraucht werde.

Oberndorf bei Salzburg

Bei einem schweren Unfall auf der B156 ist am Montag ein 31-Jähriger verstorben, Ende März forderte ein Crash auf der Lamprechtshausener Straße gar drei Tote (wir haben berichtet). Für Oberndorfs Bürgermeister Georg Djundja sind daher nun Konsequenzen angebracht.

 

Radarkästen gegen Raser

Er fordert das Land zum raschen Handeln auf: „Die B156 muss dringend entschärft werden. Regelmäßig aufgestellte Radarkästen können eine gezielte Maßnahme gegen Temposünder und gegen die Benutzung der B 156 als Rennstrecke sein. Ein weitgehendes Überholverbot würde lebensgefährliche Überholmanöver nicht erlauben – wo man ja ohnehin spätestens ab Bergheim in der Kolonne wieder hintereinander weiterfährt.“

Temporeduzierung auf B156?

Zudem würde ein Kreisverkehr bei der Abbiegung Oberndorf Süd würde die Abbiege- und Ausfahrtsituation sicherer machen und wäre eine bauliche Maßnahme zur Temporeduzierung bei einem besonders gefährlichen Teilstück der B156, so der SPÖ-Politiker in einer Aussendung. Er erinnert auch an die Entschärfungsmaßnahmen an der B311 zwischen Lofer und Saalfelden im Pinzgau.

(Quelle: SALZBURG24)

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