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Das war das Eddy Merckx Classic 2018

Das Eddy Merckx Classic führt durch den Flachgau und das angrenzende Oberösterreich. Neumayr
Das Eddy Merckx Classic führt durch den Flachgau und das angrenzende Oberösterreich.

Über 169 Kilometer führte am Sonntag die Strecke des Eddy Merckx Classic durch den Flachgau und in das angrenzende Salzkammergut. Eine besondere Premiere gab es ebenfalls: Erstmals waren nicht nur Rennräder am Start.

Fünf Mal gewann die Radsportlegende Eddy Merckx die Tour de France. Und als ob das nicht genug wäre, legte er noch fünf Siege beim Giro d‘Italia drauf. Nach dieser Radsportlegende, inzwischen ein bekennender Salzburg-Fan, ist das Rennen benannt.

Jedermann Genusstour: 63 Kilometer durch Salzburg

Denn bei der Eddy Merckx Classic 2018 gab es neben der gewohnten Lang- und Mittelstrecke dieses Mal auch die Jedermann Genusstour. Sie führte über 63 Kilometer zu den schönsten Plätzen der Fuschlseeregion und des angrenzenden Salzkammerguts. Starten durften alle von der Straßenverkehrsordnung zugelassenen Fahrräder und auch auf die offizielle Zeitmessung wurde verzichtet.

"Wir wollten auch für all jene eine Teilnahmemöglichkeit bieten, die gerne Radfahren, sich aber nicht unbedingt im Wettkampf mit anderen messen wollen", erklärt Radmarathon-Schirmherr Eddy Merckx, der auch wieder persönlich nach Fuschl (Flachgau) gekommen war. "Das SalzburgerLand ist so wunderschön, die Berge, die Seen – das muss man einfach richtig genießen." Herrliches Spätsommerwetter tat sein Übriges für einen perfekten Sonntag auf zwei Rädern.

0,4 Sekunden entscheiden um den Tagessieg

Natürlich aber standen die Rennradfahrer und der Kampf um den Tagessieg wieder im Mittelpunkt bei der Eddy Merckx Classic 2018. Pünktlich um 8.00 Uhr Früh läutete Eddy Merckx die Startglocke im Zentrum von Fuschl und rund 1.000 Rennradfahrer aus ganz Europa setzten sich in Bewegung. Die Strecke führte auch heuer wieder über den Gaisberg bis ins Salzburger Seenland und das angrenzende Salzkammergut zurück nach Fuschl, vorbei an insgesamt elf Seen.

Held des Tages bei den Männern war Eduard Schwarzkopf aus Bayern, der sich in einem packenden Zielsprint nur hauchdünn um 0,4 Sekunden vor dem Oberösterreicher Lukas Reckendorfer den Sieg über die Langdistanz (169 Kilometer und 2.609 Höhenmeter) holte. Bei den Frauen triumphierte Ulli Exenberger aus Bramberg am Wildkogel (Pinzgau).

Alle Ergebnisse im Detail findet ihr HIER.

Eddy Merckx und Leo Bauernberger, Geschäftsführer vom SalzburgerLand Tourismus, übergaben nicht nur die Pokale an die Sieger, sondern auch einen Scheck über 11.000 Euro, die am gesamten Wochenende als Unterstützung für die Wings for Life Stiftung für Rückenmarksforschung gesammelt wurden.

Charity-Ausfahrt mit viel Prominenz

Der Großteil dieses Spendenbeitrags kam bei der Charity-Ausfahrt am Samstag zusammen, bei der auch viele Prominente für den guten Zweck in die Pedale traten. Neben den ehemaligen Rad-Weltmeistern und EMC-"Stammgästen" Laurent Brochard (FRA), Rob Harmeling (NED), Franz Stocher und Roland Königshoferwaren darunter auch Snowboard-Doppelweltmeister Andreas Prommegger, Triathlet Andreas Giglmayr oder die Sängerin Sandra Pires. Nach der rund zweistündigen Ausfahrt, die erstmals auch über den Salzburgring führte, war dann noch genügend Zeit für eine gemütliche Einkehr beim Mohrenwirt in Fuschl am See bei Gastgeber und EMC-Organisations-Chef Jakob Schmidlechner.

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