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Electric Love Festival

Das war das große Finale

ELF19: Sa, Q-Dance I SALZBURG24 Konrad
Den zahlreichen Besuchern wurde am Samstag noch einmal einiges geboten.

Noch einmal fette Beats und ein fulminantes Line-up hatte am Samstag der letzte Tag des Electric Love Festivals zu bieten. Bis in die Morgenstunden wurde gefeiert und getanzt, mit einem Feuerwerk ging das Mega-Spektakel zu Ende. Unsere Fotografen haben sich unter die Feierwütigen gemischt und jede Menge Bilder mitgebracht.

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Ganz sicher konnte man sich am Samstagabend nicht sein, ob das am Himmel wirklich Wetterleuchten war, oder einfach zur Show gehörte. Bevor mit Marshmellow der letzte große Headliner auf der Mainstage auftreten sollte, ging erst einmal Eric Prydz an die Turntables und so minimalistisch sein Electronic-Dane-Music-Set auch anfangs angelegt war, so groß war seine Bühnenshow, bei der er das Publikum mit aufwändig gestalteten Animationen ferner Galaxien und Sonnen auf einen Trip durch ferne Welten entführte. Prydz konzentrierte sich ganz auf die Musik und überließ das Entertainment, im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen, ganz den Lichteffekten und den Videos. Nach der einstündigen Reise griff er dann doch noch zum Mirko und verabschiedete sich ehrfürchtig von seinem Publikum. Kleine Geste, große Wirkung.

Größere Gesten dagegen fuhr im Anschluss Marshmellow auf. Der amerikanische DJ und Produzent, der seinen Namen einem weißen Marshmellow-Helm verdankt, mit dem er seine private Identität erfolgreich vor der Öffentlichkeit schützt, spielte gleich zur Eröffnung einen seiner großen Hits, "Wolves" mit Selena Gomez, der nicht nur eingefleischten Fans, sondern auch Radiohörern bekannt sein dürfte. Davon hatte der Amerikaner auch noch einige auf Lager, neben "Wolves" spielte er auch Tracks wie "Friends" oder "Silence" an, die er zusammen mit Anne Marie und Khalid aufgenommen hat. Aber auch ganz neue Musik testete der DJ, wie beispielsweise "Here We Go Again" von seinem neuen Album "Joyride III", das erst vergangene Woche erschien. Die Größte Begeisterung seines Publikums erntete er aber tatsächlich für seine Remixes und so brachte er die tausenden Electronic-Fans vor der Mainstage dazu, auch alte Hits von Journey und Nirvana mitzusingen.

Als Marshmellow nach einer Stunde und einem großen Abschiedsfoto schließlich die Bühne kurz nach zwei Uhr verließ, hatte wortwörtlich das letzte Stündlein für das Electric Love Festival geschlagen. Ganz traditionell schloss das Festival auch 2019 wieder mit einem großen Feuerwerk und eingeblendeten Statements von DJs, Team und Festivalbesuchern. Drei Tage pure elektronische Liebe und große Vorfreude auf das kommende Jahr. Der Ticketverkauf dafür begann direkt, nachdem der letzte Feuerwerkskörper explodiert war und so tat es auch ein großer Regenschauer. Mit über 180.000 verkauften Tickets und Festivalbesuchern aus über 60 Nationen wurde wieder die Kapazitätsgrenze des Festivalareals am Salzburgring erreicht.

(Quelle: SALZBURG24)

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