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Energie-Gemeindetag

Salzburger Orte setzen auf Öko-Power

180 Vertreter aus vierzig Salzburger Gemeinden, von Regionalverbänden und kommunalen Beratungseinrichtungen, nahmen am 1. Salzburger Energie-Gemeindetag in Hallwang (Flachgau) teil. "Wir müssen uns auf allen Ebenen für den Klimaschutz stark machen: in der Landesregierung, in Gemeinden, der Wirtschaft genauso wie jeder und jede Einzelne in seinem Lebensbereich", sagte Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn (Grüne).

Hallwang

Eine der Gemeinden, die sich für mehr Energieeffizienz stark macht und mit guten Beispiel voran geht, das ist Hallwang, Gastgeber des 1. Energie-Gemeindetages am Mittwoch. "Wir versuchen, eine Vorreiterrolle einzunehmen im Bereich nachhaltiger ökologischer Energie sowie umweltfreundlicher Gemeindegebäude und Mobilität, aber auch bei der Wissensvermittlung an die Bürgerinnen und Bürger", betont Bürgermeister Johannes Ebner.

Preis für Volksschule Hallwang

Auch die Volkschule in der Flachgauer Gemeinde, die vor zwei Jahren ihren Betrieb aufgenommen hat, ist derartig energieeffizient, dass sie sogar mit dem Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit ausgezeichnet wurde. Sie versorgt sich alleine – das geht auch mit 280 Quadratmetern thermischer Solarkollektoren. Die Energie wird in einem Betonkern gespeichert und kann somit genutzt werden, um das Gebäude im Winter zu heizen und im Sommer zu kühlen.

E-Mobilität auf dem Vormarsch

"Kommunale Fahrzeuge auf Elektroantrieb umzustellen, bietet für Gemeinden eine Chance, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten", ist Schellhorn außerdem überzeugt. Zahlreiche Bürgermeister reisten zum 1. Energie-Gemeindetag mit ihrem E-Auto an.

(Quelle: SALZBURG24)

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