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Doppelter Frauenmord

„Ein schwarzer Tag für Wals-Siezenheim“

Bürgermeister Maislinger zeigt sich erschüttert

Joachim Maislinger (ÖVP), Bürgermeister von Wals-Siezenheim (Flachgau), ist aufgrund des zweifachen Frauenmordes in seiner Gemeinde erschüttert. Im Gespräch mit SALZBURG24 schildert er nur wenige Stunden nach der Tat seine Eindrücke.

Wals-Siezenheim

„Es hat mich richtig aus dem Bett gehoben, als ich davon heute Früh in den Morgennachrichten gehört habe“, schildert Maislinger im Gespräch mit SALZBURG24. Der zweifache Frauenmord in seiner Gemeinde war für ihn mittags immer noch nicht begreiflich. „Dass sowas bei uns mitten in Wals passiert, gibt zu denken“, sagte der Flachgauer.

Mordopfer gut bekannt

„Das Dorf Wals ist im Schockzustand“, schildert Maislinger, der die Familie gut kannte. Besonders der im letzten Jahr verstorbene Vater bzw. Ehemann der Opfer sei ein gern gesehener und bekannter Mitbürger. „Ich habe ihnen erst 2019 zur Goldenen Hochzeit gratuliert.“ Die beiden getöteten Frauen wären viel im Dorf unterwegs gewesen. Die 50-Jährige war laut dem Bürgermeister in Wals "eher" als alleinstehend bekannt. Von einem Ex-Freund habe er nichts gewusst.

Tagesgespräch in Wals-Siezenheim

„Die Tat ist heute das Tagesgespräch in Wals-Siezenheim. Jeder ist bereits informiert“, erzählt der Politiker, der bereits Anrufe von LH Wilfried Haslauer und Bundesministerin Karoline Edtstadler (beide ÖVP) erhalten hat. Beide wollten sich bei ihm zur Tat informieren. „Das einzig Positive an der Sache ist, dass der Täter gefasst wurde und nicht mehr frei herumläuft. So muss niemand mehr Angst haben“, sagt Maislinger und fügt an: „Es ist ein schwarzer Tag für Wals-Siezenheim“.

(Quelle: SALZBURG24)

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