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Grödig-Spieler Thomas Goiginger als Zivildiener geehrt

Die Zivildiener des Jahres wurden am Montag in Wien von Bundesministerin Johanna Mikl-Leitner geehrt. Unter ihnen war auch Grödig-Spieler Thomas Goiginger. Er verichtete seinen Zivildienst in der Justizanstalt Salzburg.

Neben dem Bundessieger Lukas Amman aus Vorarlberg wurden von Mikl-Leitner auch die Landessieger für ihr Engagement und ihren hohen Einsatz während ihres Zivildienstes ausgezeichnet.

 

Mikl-Leitner verlieh den Zivildienern eine Auszeichnung. / Alexander Tuma/BMI Salzburg24
Mikl-Leitner verlieh den Zivildienern eine Auszeichnung. / Alexander Tuma/BMI

„Egal, ob beim Zivildienst in der Justizanstalt oder bei der Betreuung von Kindern, Jugendlichen, älteren Menschen oder Menschen mit Beeinträchtigungen – Die Zivildiener, die heute im Mittelpunkt stehen, haben maßgeblich zum Miteinander in unserer Gesellschaft beigetragen“, sagte die Innenministerin. „Der Zivildienst schlägt Brücken zwischen jungen Menschen aus allen Schichten und Herkunftsländern. Egal, welcher Religionsgemeinschaft man angehört, welche Hautfarbe oder welchen Bildungsstandard man hat – beim Zivildienst sind alle gleich, hier helfen alle zusammen.“

 Zivi Goiginger in der JVA Salzburg

Grödig-Profi Goiginger verrichtete seinen Zivildienst in der Justizanstalt Salzburg, wo er für Botendienste, leichte Transportdienste und Datenpflege zuständig war. Er zeichnete sich durch seine Genauigkeit, den diskreten Umgang mit Daten über Insassen und seine schnelle Auffassungsgabe aus. Seit der Saison 2013/14 kickt der junge Salzburger für die Mannschaft von Michael Baur in Grödig.

 Zivildienst in Österreich seit 1975

„Der Zivildienst ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Zivildiener sind zu einer tragenden Säule im Gesundheits- und Sozialbereich, und vor allem im Rettungsbereich geworden“, erklärte Mikl-Leitner. „Die jungen Männer lernen durch den Zivildienst Verantwortung für sich und für die Gesellschaft zu übernehmen und erwerben damit soziale Kompetenzen im täglichen Tun und Wirken, in einem Umfeld, das sie sonst vielleicht nie kennenlernen würden.“

Seit 1975 können sich junge Österreicher für den Zivildienst entscheiden. Im Jahr 2014  wurden über 16.000 Zivildiensterklärungen abgegeben. Es gibt 1.400 Zivildiensteinrichtungen und 2.000 kleinere Einsatzstellen (Bezirksstellen, kleinere Werkstätten). Große Einsatzbereiche sind das Rettungswesen, die Sozial- und Behindertenhilfe, Altenbetreuung, Krankenanstalten, Katastrophenhilfe und der Zivilschutz.

(Quelle: S24)

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