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Grödiger Metzgerei tätigt Millioneninvestition

Allerlei Fleischprodukte werden in der Metzgerei angeboten. Fuchserei/vogl-perspektive.at
Allerlei Fleischprodukte werden in der Metzgerei angeboten.

Einen großen Umbau hat die Hofmetzgerei Fuchs in Grödig (Flachgau) in den vergangenen beiden Jahren vorangetrieben. Insgesamt 1,4 Millionen Euro nahm der Betrieb dafür in die Hand, um kürzere Arbeitswege und eine größere Produktionskapazität zu schaffen. Die Herausforderung bestand darin, den Umbau während laufenden Betriebs durchzuführen. Nachdem großen Umbau firmiert das Unternehmen unter der neuen Dachmarke „Fuchserei.“ 

Vor über 20 Jahren, 1994, eröffnete die Hofmetzgerei Fuchs am Standort Grödig. Bereits damals war dem Betrieb Nachhaltigkeit wichtig. „Wir sind drei Brüder und arbeiten eng zusammen. Ich beziehe die Rinder und Schweine von ihren Bauernhöfen, wo auch das Futter wie Mais, Getreide, Heu und das Stroh zum einstreuen auf mehr als 100 Hektar Landwirtschaft selber angebaut wird“, schildert Stephan Fuchs.

„Das Tier mit Respekt behandeln“

„Dadurch haben wir extrem kurze Tiertransportwege, denn vom Stall zur Metzgerei sind es nur fünf Minuten und das ist sehr schonend für die Tiere. Für uns ist es wichtig, das Tier wird mit Respekt zu behandeln und das ist nur in Kleinbetrieben möglich, denn bei Fließbandschlachtungen und Massenproduktion geht das leider verloren und man schmeckt, ob ein Tier bei der Schlachtung gestresst war oder nicht.“

Grödig: Metzgerei investiert Millionenbetrag

„In den Jahren 2017 und 2018 haben wir knapp 1,4 Millionen Euro in den Um- und Ausbau investiert. Dabei wurde das alte Bauernhaus ausgehöhlt der Stall verkleinert und die Metzgerei erweitert und modernisiert“, erklärt Fuchs. Die Herausforderung bestand darin, den ganzen Umbau während des laufenden Betriebes durchzuführen.

Kürzere Arbeitswege nach Umbau

Durch den Umbau wurden kürzere Arbeitswege geschaffen und die Produktionskapazität gesteigert. Dazu kam der Kauf neuer Maschinen, die Errichtung einer gemauerte Bauernselche und eines großen klimatisierter Reiferaumes für die Speck-, Rohwurst- und Salamireifung. Der Reiferaum dient auch als eine Art Versuchslabor, in dem Stephan Fuchs seine neuesten Fleischkreationen, wie zum Beispiel trockengereifte Rindersteakspezialitäten oder den Alpenprosciutto vom Duroc-Schwein, genug Zeit gibt, um das richtige Reifestadium zu bekommen.

Neun Mitarbeiterwohnungen gebaut

Parallel wurden auch neun neue Mitarbeiterwohnungen geschaffen, um den Mitarbeitern eine eigene Wohnmöglichkeit am Arbeitsplatz zu bieten. „Unsere Mitarbeiter sind unser Kapital. Unter den mehr als 20 Beschäftigten sind auch drei Lehrlinge tätig. Viele Lehrlinge schlossen ihre Lehrabschlussprüfung mit Auszeichnung ab und sind heute noch im Unternehmen tätig“, betont Fuchs.

Das steckt hinter der „Fuchserei“

Fuchs beliefert die Gastronomie, vom Würstlstand bis zur Spitzengastronomie, mit seinem Fleisch und seinen Fleischprodukten, organisiert Catering für private und geschäftliche Anlässe. In seinem Jausnstadl, dem eigenen Gastronomiebetrieb, bietet sein Team Mittagessen und kaltem und warmen Buffet an. Die Fuchserei ist auch eine Eventlocation für Feste bis 100 Personen – von der Geburtstagsfeier über Hochzeiten bis hin zu Firmenfeier. Das Team von Stephan Fuchs verarbeitet das ganze Tier. Vom Fell über das Fleisch bis hin zu den Ohren die im Haus zu Tierfutter verarbeitet werden, bleibt nichts übrig.

(Quelle: S24)

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