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Großbrand in Guggenthal fordert Feuerwehr

Das Brauhaus Guggenthal (Flachgau) stand Sonntagfrüh in Flammen. 170 Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpften gegen den Großbrand.

170 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen rückten zur Bekämpfung des Großbrandes aus. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Koppl, Hof, Plainfeld, Ebenau, Eugendorf und Seekirchen. „Da es sich bei dem Gebäude um eine Bauruine handelt, war der Zugang für die Feuerwehrleute ohnehin schwierig“, sagte Helmut Lugstein vom Landesfeuerwehrverband Salzburg auf S24-Nachfrage.

Brandursache bei Gut Guggenthal noch unklar

Das Feuer nahm vermutlich im Inneren des seit langem leer stehenden und stark baufälligen Gebäudes seinen Ausgang, sagte Abschnittsfeuerwehrkommandant Julian Slavicek Sonntagvormittag zur APA. Die Brandursache ist noch unklar.

Feuerwehr kann nur von außen löschen

Das Feuer brach gegen 5.40 Uhr aus und weitete sich schnell zu einem Großbrand aus. Da das Gebäude bereits vor dem Brand stark einsturzgefährdet war, konnten die Feuerwehrleute die Löscharbeiten nur von außen durchführen. "Da es sich bei dem Gebäude um eine Bauruine handelt, war der Zugang für die Feuerwehrleute ohnehin schwierig", sagte Helmut Lugstein vom Landesfeuerwehrverband Salzburg auf S24-Nachfrage. "Wir löschen nun mit Drehleitern von oben, der Brand ist soweit unter Kontrolle. Bis zum 'Brand aus' wird es aber noch lange dauern", ergänzte Slavicek.

Straße auf den Gaisberg vorerst gesperrt

Die Straße auf den Gaisberg und damit die Zufahrt zu einem sehr beliebten Ausflugsziel war gesperrt. "Denn einsturzgefährdete Teile vom Gebäude stehen sehr nahe an der Straße", erläuterte Salvicek. Es müsse erst von der Polizei entschieden werden, wie man da weiter vorgehe, da das Gebäude unter Denkmalschutz steht.

(APA/S24)

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