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Entzückende Tierkinder

Große "Baby-Party" im Zoo Salzburg

Doppelter Nachwuchs bei den Kattas

Im Zoo Salzburg tummeln sich nicht nur wieder die Besucher, sondern auch bei den Kattas ist einiges los. Ende April gab es nämlich gleich doppelt Nachwuchs. Aber auch bei den Nashörnern steht eine "Baby-Party" kurz bevor.

Anif

Wer denkt, er sieht doppelt, irrt. Es sind tatsächlich zwei. Anfangs waren die Ende April während des Lockdowns geborenen Katta-Zwillinge kaum zu sehen, da die sorgsame Mutter ihren Nachwuchs im Brust- und Bauchfell hängend umher trug. Mittlerweile werden die "Mini-Lemuren" jedoch immer munterer, so dass sie die Welt auf dem Rücken ihrer Mutter thronend erkunden.

Die Afrika Savanne ist wirklich wunderschön ☀️????????????

Gepostet von Zoo Salzburg am Mittwoch, 13. Mai 2020

Der Zoo Salzburg freut sich nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes doppelt über den Nachwuchs der beliebten "Zoo-Kobolde", die sich frei im Afrika-Bereich zwischen der Anlage der Nashörner und Zebras sowie dem Vogelpark bewegen. Er freut sich auch im übertragenen Sinne doppelt über das "doppelte Lottchen", da die Population der ausschließlich in Madagaskar beheimateten Lemuren-Art von der Weltnaturschutzunion IUCN als stark gefährdet eingestuft wurde und somit jede Geburt einen kleinen aber wichtigen Baustein zur Erhaltung der faszinierenden Tierart mit dem auffallend langen Ringelschwanz darstellt.

Warten auf den Nashorn-Nachwuchs

Im Januar 2019 wurde Nashornkuh Tamu künstlich besamt. Anfang Juni 2020 rechnet der Zoo Salzburg nun mit der Geburt des Nashornkalbs. Derzeit überprüft die Zootierärztin Dr. Miriam Wiesner täglich den Hormonstatus von Tamu. Damit kann der Zeitpunkt der Geburt gut eingegrenzt werden und der Zoo stellt sicher, dass das Team sofort zur Stelle ist, wenn dies notwendig sein sollte.

Bereits im Jahr 2015 brachte die mittlerweile 14-jährige Tamu im Salzburger Zoo ein gesundes Kalb zur Welt. "Für uns ist eine Nashorngeburt immer etwas sehr Besonderes, vor allem vor dem Hintergrund, dass die Population dieser urtümlichen Kolosse, deren Geschichte vor mehr als 50 Millionen Jahren begann, durch Wilderei und Lebensraumverlust akut bedroht ist", berichtet Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner.

(Quelle: SALZBURG24)

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