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Großeinsatz für Salzburgs Einsatzkräfte: Der Ernstfall wird geprobt

Großeinsatz für sämtliche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Wasserrettung, Rotem Kreuz und Polizei. In Bischofshofen, Hof und Mondsee wurde am Samstag der Ernstfall in großangelegten Übungen geprobt.

150 Einsatzkräfte bei Übung in Bischofshofen

In Bischofshofen (Pongau) forderte ein Brand eines Senionrenheimes rund 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Polizei. Die Feuerwehrmänner gingen unter schweren Atemschutz in das verrauchte Gebäude, um insgesamt 90 Personen zu retten. 58 der 90 Personen waren verletzt, so die Übungsannahme in Bischofshofen.  

Übung auch am Mondsee

Auch in Mondsee in Oberösterreich wurde am Samstag eifrig geübt. Das Übungsszenario: Ein Ausflugsschiff am Mondsee bleibt mit Motorschaden am See liegen. Aus dem Motorraum qualmt dichter Rauch, die Personen am Schiff erleiden durch Panik Verletzungen und sind schwer geschockt. Dieses Übungsszenario fordert die Einsatzkräfte der Wasserrettung.  Egal ob die Bergung der Personen vom Schiff oder am Steuerhebel der Rettungsboote, überall ist Fingerspitzengefühl angesagt. Bei einem zweiten Szenario am Mondsee gab es Unterstützung vom österreichischen Bundesheer. Ein Hubschrauber aus Hörsching rettete Personen und flog Wasserretter auf den See, wobei diese das Abspringen vom Hubschrauber trainieren konnten.  

Einsatzkräfte bei Großbrand in Hof gefordert

Auch in Hof im Flachgau trainierten die Einsatzkräfte den Ernstfall: „Brand in einem Gasthof, Alarmstufe 3“, so lautete die Übungsannahme für die Feuerwehr Hof. 31 Gäste und 10 Mitarbeiter des Hauses mussten noch von den Einsatzkräften der Feuerwehr aus dem brennenden Gasthof gerettet werden. Laut Schreie kamen aus dem Gasthaus, raucht qualmte aus Fenster, Türen und dem Dachstuhl. Nach dem Eintreffen der ersten Florianijünger wurde sofort mittels schweren Atemschutzes begonnen ins Haus vorzudringen. Die mittelweile eintreffende Drehleiter aus dem Bezirk begann mit der Personenrettung vom Balkon. Auch die Besatzung des Atemschutzfahrzeuges des Bezirkes hatte alle Hände voll zu tun um für Nachschub zu sorgen. Mittlerweile konnte das Rote Kreuz, die mit ca. 16 Mitarbeitern, sowie einem Einsatzleiter vor Ort kamen, die ersten Personen versorgen und mit den Rettungswägen in die Krankenhäuser bringen. Nach etwa einer Stunde konnten die Einsatzleiter des Roten Kreuzes und der Feuerwehr Entwarnung geben, alle Personen wurden lebend gerettet.  

Annahme für Einsatzkräfte in Grödig: Schwerer Verkehrsunfall

Ein schwerer Verkehrsunfall forderte die Einsatzkräfte in Grödig. Die Annahme lautete: Ein Linienbus wird von einem Pkw gerammt, stürzt um und erfasst dabei auch einen Radfahrer. Ein nachfolgender Pkw kracht gegen eine Garage und geht in Flammen auf. Für die an der Übung beteiligten Feuerwehren galt Großalarm. So wurden alle verfügbaren Einsatzkräfte der Region alarmiert. Neben den Feuerwehren aus, Grödig , Fürstenbrunn, Glannegg , Niederalm und Anif sowie Hallein wurden auch die Kameraden aus Marktschellenberg zu dem Einsatz gerufen. Auch das Rote Kreuz war mit einem Großaufgebot vor Ort und richtet zunächst eine Sammelstelle für die Verletzten ein, um dann dort die Versorgung der Patienten durchzuführen. Nach rund 1,5 Stunden hatten die Einsatzkräfte dann die Situation im Griff und durchgespielt, es wurden viele verschiedene Aufgaben abgearbeitet. (Aktivnews)
(Quelle: S24)

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