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Hausdurchsuchung: Cannabis-Plantage und Kriegsmaterial entdeckt

In der Wohnung des 23-Jährigen stieß die Polizei auf eine illegale Sammlung von Kriegsmaterial. Polizei Salzburg
In der Wohnung des 23-Jährigen stieß die Polizei auf eine illegale Sammlung von Kriegsmaterial.

Im Zuge einer Hausdurchsuchung bei einem 23-jährigen Flachgauer wurde neben einer Cannabis-Indoorplantage auch eine illegale Sammlung von mehreren verbotenen Waffen, Munition sowie weiteres Kriegsmaterial entdeckt. Dies berichtet die Polizei in einer Presseaussendung.

Dem 23-Jährigen wird unter anderem vorgeworfen in den letzten Jahren (ab 2007) mit einer Gesamtmenge von bis zu 20 Kilogramm Marihuana und Haschisch gehandelt zu haben. Die Beamten konnten auch Beweise für eine eventuelle  Zugehörigkeit zur Neo-Nazi-Szene feststellen.

Illegale Waffensammlung in Privatwohnung

Insgesamt wurden 10 Schusswaffen,  über 1000 Patronen sowie Macheten, Zielfernrohre, Schutzhelme, Gasmasken, Laser, Nachtsichtgerät, sowie Gegenstände, die aus Beständen des Österreichischen Bundesheeres stammen, sichergestellt. Außerdem hatte der 23-Jährige auch eine Hakenkreuzfahne in seiner Wohnung.

"Das Besitzen einer Hakenkreuzfahne ist noch nicht strafbar", erklärte Polizeisprecher Anton Schentz. Ob der Beschuldigte, der einen Beruf ausübt, tatsächlich der Neo-Nazi-Szene angehört, sei Gegenstand von weiteren Ermittlungen. Falls sich der Verdacht erhärtet, wird der Salzburger auch wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung angezeigt. Das Bundeskriminalamt untersucht derzeit, ob mit den gefundenen Waffen bereits Straftaten verübt worden sind.

(Red./APA)

(Quelle: S24)

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