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Heulager in Brand: Rettung in letzter Minute

Die rasch eingetroffenen Feuerwehren löschten den Brand bevor er übergreifen konnte. FF Wals
Die rasch eingetroffenen Feuerwehren löschten den Brand bevor er übergreifen konnte.

Gerade noch glimpflich endete in der Nacht auf Samstag ein Brand in einem Heulager bei einem Bauernhof in Viehhausen im Salzburger Flachgau.

Drei junge Frauen hatten kurz nach 2.00 Uhr am Nachhauseweg Brandgeruch wahrgenommen und Rauch aus dem überdachten Anbau aufsteigen sehen. Das Trio alarmierte sofort die Feuerwehr. "Wie wir gekommen sind, haben drei Heuballen schon stark geglost und stark geraucht. Aber das Feuer hat noch nicht durchgezündet. Fünf bis zehn Minuten später und alles hätte gebrannt", betonte Roland Schoibl vom Löschzug Viehhausen der Feuerwehr Wals-Siezenheim gegenüber der APA.

Rettung in letzter Minute

In dem überdachten Lager dürften rund 100 bis 120 Heuballen deponiert sein. Die Flammen drohten auf den angrenzenden Stall und ein Wohngebäude überzugreifen, rund 50 Feuerwehrleute konnten die glosenden Ballen aber rasch ablöschen. Der angrenzende Schweinestall musste aber intensiv belüftet werden. "Der Rauch ist durch die Fenster ins Innere gedrückt worden. Auch hier gilt: Ein wenig später und es wären Tiere umgekommen", so Schoibl. Laut dem Löschzugskommandanten befanden sich im Stall rund 200 bis 300 Schweine.

Warum brannte das Heulager?

"Die Brandursache ist noch unklar", betonte Polizeisprecher Anton Schentz. Selbstentzündung sei aus Sicht der Brandermittler allerdings unwahrscheinlich, weil die Ballen von außen nach innen gebrannt haben. "Aber auch der Einsatz eines Brandbeschleuniger ist auszuschließen", so Schentz. Möglicherweise könnte eine Zigarette das Feuer ausgelöst haben.

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(Quelle: S24)

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