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Hochmoderne Sternwarte in Salzburg eröffnet

Salzburg hat nun eine eigene Sternwarte. SALZBURG24/Andonov
Salzburg hat nun eine eigene Sternwarte.

Vom Salzburger Haunsberg (Flachgau) direkt ins All schauen. Das wird mit einer der modernsten Sternwarten Mitteleuropas Realität. Mit SALZBURG24 seid ihr die ersten, die die neue Sternwarte sehen können. Am 11. August ab 14 Uhr findet ein Tag der offenen Tür statt.

Nach nur 14 Monaten Bauzeit geht vor Salzburgs Toren am Donnerstag eine der modernsten Sternwarten Mitteleuropas in Betrieb. Der Bau des Observatoriums ist ein Meilenstein für das Haus der Natur und seine astronomische Arbeitsgruppe. "Die Sternwarte ist ein Alleinstellungsmerkmal für Salzburg. Es ist bemerkenswert, was hier umgesetzt wurde", freut sich Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP).

Besondere Architektur

Die besondere Architektur des Gebäudes hat in der Fachwelt bereits Aufsehen erregt. Mit ihrer großzügigen Beobachtungsterrasse öffnet sich die Sternwarte mit herrlichen Himmelsblicken nach außen, die Räumlichkeiten im Inneren erfüllen alle Ansprüche für den wissenschaftlichen und vielfältigen öffentlichen Einsatz. „Die VEGA Sternwarte ist die modernste Sternwarte Mitteleuropas. Wie auch die Salzburg AG steht die Sternwarte für die Zusammenführung von Innovation und modernster Technik. Das Energiekonzept des Neubaus ist zukunftsorientiert und umweltfreundlich. So versorgt beispielsweise die hauseigene Photovoltaikanlage das Gebäude ressourcenschonend mit Strom“, erklärt Leonhard Schitter, Vorstandssprecher der Salzburg AG, die Unterstützung der Sternwarte.

Sternwarte in Salzburg wird eröffnet

Die neue Sternwarte wird nicht nur ein Ort für Wissenschaft und Forschung, sondern stellt auch – ganz der Tradition des Museums folgend – ihren Bildungs- und gesellschaftlichen Auftrag in den Fokus. Im Gegensatz zu reinen Forschungsobservatorien stehen auf der VEGA-Sternwarte Haus der Natur neben dem wissenschaftlichen Anspruch besonders die Vermittlung und der gesellschaftlicher Auftrag im Fokus. Deshalb sind zwei Tage pro Woche allein für die Öffentlichkeit reserviert: Jeden Montag- und Dienstagabend finden nach Einbruch der Dunkelheit teleskopische Sternführungen statt, an denen man – klarer Himmel vorausgesetzt – ohne Voranmeldung teilnehmen kann. Darüber hinaus werden auch Sonderführungen nach Vereinbarung angeboten. Landesrätin Andrea Klambauer begrüßt besonders, "dass die neue Sternwarte nicht nur ein Forschungsobservatorium mit wissenschaftlichem Anspruch ist, sondern auch die Vermittlung von Wissen im Bereich Astronomie und Weltraumforschung sowie die Interaktion mit interessierten Menschen als Auftrag gesehen wird."

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