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Internetbetrug: 59-Jähriger zahlt mehrere tausend Euro an "Arzt"

Vor der dritten Überweisung wurde der Mann dann misstrauisch und schaltete seinen Bankberater ein (Symbolblid). Bilderbox
Vor der dritten Überweisung wurde der Mann dann misstrauisch und schaltete seinen Bankberater ein (Symbolblid).

Ein unbekannter Täter gab sich gegenüber einem 59-jährigen Flachgauer als syrischer Arzt aus, der 11,4 Millionen Euro an Geschäftskapital transferieren wolle.

Über eine Immobilienverkaufsplattform nahm Mitte Dezember 2017 ein unbekannter Täter Kontakt mit dem 59-Jährigen auf. Er ab sich als syrischer Arzt der Al-Assad Universitätsklinik aus und gab an, ein Geschäftskapital von 11,4 Millionen Euro zu besitzen, das er an einen vertrauenswürdigen Helfer transferieren wolle.

Vierstelligen Eurobetrag überwiesen

Als Aufwandsentschädigung wurden 20 Prozent der Summe geboten. Der 59-Jährige ging auf das vermeintliche Angebot ein. Ihm wurde mitgeteilt, dass das Geld in einem Paket per diplomatischem Kurierdienst überbracht werde. Dazu musste der Flachgauer allerdings erst einmal einen Geldbetrag im vierstelligen Eurobereich überweisen, berichtet die Polizei am Donnerstag.

Weitere Überweisung fällig

Nachdem er das Geld überwiesen hatte, erhielt der Mann eine weitere E-Mail. Angeblich sei das Paket von den Zollbehörden in Lissabon gestoppt worden. Diesmal waren wiederum mehrere tausend Euro fällig. Auch dieser Betrag wurde vom Geschädigten überwiesen.

Flachgauer wird misstrauisch und schaltet Bankberater ein

Erst als noch Lagergebühren und Freigabegebühren im fünfstelligen Eurobereich gefordert wurden, wurde der Mann misstrauisch. Er suchte am 23. Jänner 2018 Rat bei seinem Bankberater. Dieser riet ihm die Sache anzuzeigen.

(Quelle: S24)

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