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"Unfangbar"

So sprang weißes Känguru in Falle

Ein als "unfangbar" geltendes, weißes Känguru aus dem oö. Perwang (Bezirk Braunau) konnte per Falle der Freiwilligen Feuerwehr Nußdorf (Flachgau) nach dreiwöchigem "Ausflug" wieder eingefangen werden. Ortsfeuerwehrchef Stefan Miklis schildert uns den außergewöhnlichen Einsatz.

Nußdorf am Haunsberg

Eigentlich waren die Florianis in Lauterbach (Nußdorf) bei einem Löscheinsatz eines Silos beschäftigt, als plötzlich das seit drei Wochen freilaufende Känguru ihnen am Dienstagabend um 21 Uhr unverhofft einen Besuch abstattete. 

Känguru in Nußdorf mit Taschenlampe geblendet

Miklis von der Feuerwehr Nussdorf reagierte gedankenschnell und setzte sich mit einem Tierarzt in Verbindung. "Dieser hat uns dann gebeten, dass wir das von der Besitzerin als unfangbar bezeichnete Tier nicht betäuben, sondern einfangen", erklärte der Oberbrandinspektor im Gespräch mit SALZBURG24. Der erste Versuch ging daneben, ehe die Florianis sich ein Netz schnappten und den Tipp vom Arzt, das Beuteltier zu blenden, befolgten. "Es lief zunächst orientierungslos herum, bis es bei uns im Netz landete. Das Tier ist zwar klein, hat aber eine irre Kraft", ließ Miklis wissen, dessen Team mit fünf Mann dagegenhalten musste. Dass der Großteil der anwesenden Floriani bereits daheim am Bauernhof mit Tieren in Kontakt sei, half laut Miklis enorm bei dem Fang.

Weißes Känguru schon öfters auf der Reise

Nachdem Elisabeth Färbinger vom Verein Partnerhunde mit einer Hundebox unterstützend eintraf, konnte kurze Zeit später das Beuteltier der Besitzerin übergeben werden. Bereits im vergangenen Juni soll das Känguru in Mattsee über die Fahrbahn gesprungen sein. Das Wallaby (eine kleinere Känguru-Art) wurde in der Gegend Lamprechtshausen, Mattsee, Perwang und Nußdorf schon mehrmals gesichtet.

(Quelle: SALZBURG24)

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