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Kindesmisshandlung: Mutter einvernommen

Nachdem am Donnerstag der Verdacht der Kindesmisshandlung an einem Sechs-jährigen aufkam, wurde nun seine Mutter verhört. Sie kann sich nicht erklären woher die Verletzungen des Jungen stammen.

Die Mutter eines sechsjährigen Volksschülers aus dem Salzburger Flachgau, den die Jugendwohlfahrtbehörde wegen eines Misshandlungsverdachtes vor einer Woche zur Großmutter gebracht hatte am Freitag, von der Polizei einvernommen worden. Die 28-jährige Frau habe angegeben, dass sie sich die Ursache für die Verletzungen nicht erklären könne, sagte ein Polizeisprecher am Freitag auf APA-Anfrage.

Verdacht auf Kindesmisshandlung: Arzt zeigt an

Bei einer ärztlichen Untersuchung wurden am Körper des Buben Blutergüsse und eine Hautabschürfung festgestellt. Der Mediziner erstattete Anzeige bei der Polizei, die vorläufige Obsorge hält derzeit die Jugendwohlfahrt.

Ermittlungen laufen

Die polizeilichen Vernehmungen in der Causa sind noch nicht abgeschlossen. Es würden noch der 27-jährige Lebensgefährte der Mutter und eine weitere Person befragt, hieß es seitens der Polizei. Anfang nächster Woche soll das Ermittlungsergebnis vorliegen und der Abschlussbericht der Polizei an die Staatsanwaltschaft Salzburg übermittelt werden.
(Quelle: S24)

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