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Land zeichnet Salzburger mit Umwelt-Verdienstzeichen aus

Das Umwelt-Ehrenzeichen erhalten engagierte Umweltschützer. Hermann Hinterstoisser
Das Umwelt-Ehrenzeichen erhalten engagierte Umweltschützer.

19 Salzburger, die sich für Umwelt-, Klima- und Naturschutz sowie für erneuerbare Energien und Energieeffizienz engagieren, erhielten das Umwelt-Verdienstzeichen des Landes. Mit den Auszeichnungen will man die ehrenamtliche Arbeit der Preisträger ins Scheinwerferlicht holen.

Die Umwelt-Verdienstzeichen wurden in drei Kategorien an 19 engagierte Frauen und Männer überreicht. „In Salzburg wird viel ehrenamtliche Arbeit geleistet - häufig im Verborgenen. Mit dem Verdienstzeichen möchten wir diese vor den Vorhang holen“, hob Umweltlandesrat Heinrich Schellhorn (Grüne) hervor.

Drei Auszeichnungen für Umwelt- und Klimaschutz

Für besondere und langjährige Leistungen im Umwelt- und Klimaschutz wurde Peter Braun aus Salzburg ausgezeichnet. Er hat über viele Jahre im Bildungshaus St. Virgil für die Vermittlung von Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitswissen gesorg. Außerdem erhält Doris Kiefel, ebenfalls aus Salzburg, für ihre elfjährige ehrenamtliche Tätigkeit im Bereich Ressourceneffizienz im Verein VIEW eine Auszeichnung und Johann Neumayer aus Elixhausen (Flachgau) für gelebte Umweltverantwortung in der katholischen Kirche.

Vier Ehrungen für Energieeffizienz

Insgesamt vier Auszeichnungen gab es in der Kategorie Energie, nämlich für Andreas Laucher aus Hallwang (Flachgau), Renate Plainer aus Weissenkirchen und Johann Schmiderer aus Anthering (Flachgau), für den Aufbau der Biomasse Nah- und Fernwärmeversorgung in Salzburg und für Reinhard Weinmüller aus Anif (Flachgau) für die Umsetzung von Klimaschutz und Energieeffizienz im Bildungshaus St. Virgil.

Von Vogel- und Heuschreckenschützern

"Mich freut es besonders, dass wir in diesem Jahr alleine in der Kategorie Naturschutz zwölf verdiente Persönlichkeiten auszeichnen dürfen. Sie alle sind wichtige Multiplikatoren, die die Begeisterung für unsere Natur in die Bevölkerung tragen", erklärt Landesrätin Maria Hutter (ÖVP) im Rahmen der Ehrungen.

Für sein Engagement im Naturschutz wurde Eduard Astner aus Werfenweng (Pongau) ausgezeichnet. Er ist seit 45 Jahren als Naturschutzwacheorgan aktiv. Martin Brötzner und Walter Fuchs, beide aus Wals (Flachgau), setzen sich für den Schutz der Kiebitze im Walser Feld ein. Dafür erhielten sie ebenfalls ein Ehrenzeichen. Hemma Gressel aus Salzburg setzt sich für das Rotsternige Blaukehlchen und die Vogelkunde in Salzburg ein. Nikolaus Hinterstoisser aus Zell am See (Pinzgau) arbeitet seit 49 Jahren als Naturschutzwacheorgan und ist Mitbegründer der Salzburger Berg- und Naturwacht. Ingeborg Illich aus Salzburg setzt sich für den Schutz der Heuschrecken in Salzburg, und Christine Medicus aus Salzburg für den Vogelschutz ein.

Johann Reifenstein, Tamsweg (Lungau), wurde für die 45-jährige Tätigkeit als Naturschutzwacheorgan geehrt, Brigitte Slupetzky, Bergheim (Flachgau), für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement für den Natur- und Landschaftsschutz beim Österreichischen Alpenverein und Friedrich Wagner, Wals (Flachgau), für das Bauen und Aufstellen von 450 Nistkästen. Für Wilfried Walk, Großgmain (Flachgau), gab es die Auszeichnung seine für 42 Jahre lange Tätigkeit als Naturschutzwacheorgan, für Forstdirektor Thomas Zanker, St. Martin bei Lofer (Pinzgau), unter anderem für die Gestaltung und Umsetzung eines betriebseigenen Naturschutzplanes und die Mitwirkung beim Ausbau des Naturparks Weißbach.

(Quelle: S24)

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