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Maßnahmen gegen das Verkehrschaos in Salzburg

Landesrat Hans Mayr präsentierte am Freitag die Ergebnisse der Arbeitsgruppe. LMZ/Neumayr/MMV
Landesrat Hans Mayr präsentierte am Freitag die Ergebnisse der Arbeitsgruppe.

Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation in der Landeshauptstadt diskutierten in den vergangenen Monaten Vertreter von Stadt, Land und Umlandgemeinden. Am Freitag präsentierte Verkehrslandesrat Hans Mayr (SBG) die Ergebnisse.

Am Freitag wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppe für die Verbesserung der Verkehrs- und Stausituation in der Stadt Salzburg bekanntgegeben.

"Wir haben nun erstmalig eine fundierte gemeinsame Basis, auf der wir weiter aufbauen werden. Die Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern der Umlandgemeinden verläuft sehr konstruktiv. Dies ist ein sehr wichtiger Punkt, um auf die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner sowohl der Landeshauptstadt als auch der angrenzenden Gemeinden besser eingehen zu können", so Mayr.

Konkrete Maßnahmen zur Verkehrsentlastung

Die Einfahrtsrouten in die Mozartstadt wurden von der Arbeitsgruppe analysiert und folgende Lösungsvorschläge ausgearbeitet:

  • Ausweitung der Parkzonen in der Stadt Salzburg
  • Mehrere Hundert neue Park&Ride-Parkplätze
  • Je vier Eilkurse auf den Linien 120 nach Mattsee und 130 nach Straßwalchen
  • Halbstundentakt auf den Linien 120 und 130 ab Dezember 2017
  • Beschleunigung und Ausbau der Busspuren
  • Weiterführung der Obuslinie 5 nach Grödig ab Mitte 2018

Die Lösungen im Detail

"Es gibt jetzt erste konkrete Umsetzungsmaßnahmen wie neue Busspuren und Busampeln. Ich sehe dies allerdings nur als ersten Schritt. Nun gilt es, gemeinsam weiter zu arbeiten. Die Arbeitsgruppe hat den Auftrag, Ende Mai weitere Verbesserungsmaßnahmen zu präsentieren", so Mayr weiter.

Taktverdichtung Linie 120 und 130

Bei den Regionalbus-Linien 120 (Salzburg – Elixhausen – Obertrum – Seeham – Mattsee) und 130 (Salzburg – Eugendorf – Henndorf – Neumarkt – Straßwalchen) wird es ab Dezember 2017 einen Halbstundentakt geben. Bei beiden Linien werden dann auch vier Eilkurse je Richtung geführt: bei der Linie 120 über den Autobahnanschluss Salzburg Nord über Salzburg Mitte bis zum Hauptbahnhof und bei der Linie 130 über den Autobahnanschluss Eugendorf über Salzburg Mitte ebenfalls bis zum Hauptbahnhof.

"Die Eilbuslinien über die Autobahn verkürzen die Fahrtzeit in die Stadt deutlich und sind ein Quantensprung für den öffentlichen Verkehr aus dem Umland in die Landeshauptstadt", erklärte etwa Elixhausens Bürgermeister Markus Kurcz (ÖVP).

Anbindung Grödigs an das Obusnetz

Für eine bessere Anbindung der Stadtrandgemeinde Grödig kamen die Teilnehmer überein, die Obuslinie 5 ab der aktuellen Endhaltestelle Birkensiedlung bis Mitte 2018 bis zur Ortseinfahrt mit Oberleitung weiterzuführen. Der Abschnitt bis zum Grödiger Gemeindeamt wird mit Obussen mit Akku bewältigt, welche die Salzburg AG derzeit umbaut und testet. Ist dies erfolgreich, ist eine Weiterführung bis zur Untersbergbahn vorgesehen.

Ausbau Busspuren in der Stadt Salzburg

Durch rund ein Dutzend Busbeschleunigungsmaßnahmen in der Landeshauptstadt, die alle noch in diesem Jahr eingerichtet werden, soll auch innerstädtisch eine Beschleunigung des öffentlichen Verkehrs erreicht werden. Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) sagte dazu, dass einige der vom Gemeinderat im Herbst beschlossenen innerstädtischen Maßnahmen bereits umgesetzt würden.

Weitere Maßnahmen im Mai

"Es gibt jetzt erste konkrete Umsetzungsmaßnahmen wie neue Busspuren und Busampeln. Ich sehe dies allerdings nur als ersten Schritt. Nun gilt es, gemeinsam weiter zu arbeiten. Die Arbeitsgruppe hat den Auftrag, Ende Mai weitere Verbesserungsmaßnahmen zu präsentieren", so Mayr abschließend.

 

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 24.09.2022 um 09:26 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/flachgau/massnahmen-gegen-das-verkehrschaos-in-salzburg-55088506

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