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Neue Fuß- und Radbrücke über den Klausbach

Eine neue Geh- und Radbrücke wird derzeit in Elsbethen (Flachgau) über den Klausbach gebaut. Am Donnerstag haben sich Landesrat Hans Mayr (SBG), Bürgermeister Franz Tiefenbacher (ÖVP) und Bauleiter Wolfgang Neumaier ein Bild von der Baustelle gemacht, an der seit mehreren Wochen gearbeitet wird.

"Der die Salzach begleitende Treppelweg wird sowohl von Alltagsradlern als auch von Rad-Ausflüglern gerne und häufig genutzt. Um diesen Personen ein attraktives und sicheres Angebot für die Querung des Klausbaches zu machen, wird eine neue Geh- und Radbrücke errichtet", sagte Mayr beim Lokalaugenschein.

Radweg wird auch von Pendlern genutzt

Dass ein attraktives Angebot für die Radfahrenden notwendig ist, zeigt die steigende Bedeutung des Radweges an der Salzach für den Berufsverkehr und die Pendler aus den südlichen Anrainergemeinden wie Elsbethen, Puch und Oberalm, informiert das Land in einer Aussendung. Immer mehr nutzen den Radweg und damit die Brücke auch für die Fahrten zur Arbeitsstelle in der Stadt Salzburg und tragen damit zur Entlastung des Berufsverkehrs auf den Landesstraßen in die Landeshauptstadt bei.

Beim Lokalaugenschein ist der Baufortschritt in Elsbethen begutachtet worden. Foto: LMZ/Neumayr/MMV Salzburg24
Beim Lokalaugenschein ist der Baufortschritt in Elsbethen begutachtet worden. Foto: LMZ/Neumayr/MMV

Auch Bürgermeister Franz Tiefenbacher zeigte sich von der Wichtigkeit dieser Investition überzeugt: "Viele Bürgerinnen und Bürger von Elsbethen nutzen die Salzach als Naherholungsgebiet, sowohl zu Fuß als auch mit dem Rad. Deshalb hat sich der Gemeinderat für diese barrierefreie Brücke entschieden."

Bisherige Brücke schmal und steil

In Elsbethen führt derzeit der sogenannte Treppelweg über den Klausbach. Etwa 20 Meter bachaufwärts gibt es eine nur rund 1,5 Meter breite Gehwegbrücke, die für die Radfahrenden ungeeignet ist. Die Auffahrtsrampen sind für ungeübtere Radfahrende oder wenn sie mit einem Anhänger unterwegs sind zu steil und können aufgrund des fehlenden Platzes nicht abgeflacht werden. Auch für Personen, die einen Kinderwagen schieben, sind die steilen Rampen schwierig zu benutzen. Außerdem ist die Brücke zu schmal, wenn sich zwei Radfahrende oder zwei Kinderwägen begegnen. Durch die unübersichtliche Routenführung kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen und Unfällen.

310.000 Euro Kosten

Die neue asphaltierte Brücke soll eine Spannweite von rund 20 Metern aufweisen und 3,5 Meter breit sein. Die Kosten von rund 310.000 Euro werden zu zwei Dritteln von der Landesbaudirektion mit finanziellen Mitteln des Radwegebudgets und zu einem Drittel von der Gemeinde übernommen. Auch ist die Gemeinde für die Schneeräumung zuständig. Die bauliche Umsetzung der Brücke erfolgt durch das Referat ländliche Infrastruktur des Landes Salzburg und soll im Jänner 2018 provisorisch freigegeben werden. Anschließend wird die Brücke noch asphaltiert und soll im Frühjahr 2018 eröffnet werden.

(Quelle: S24)

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