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Neuer Radweg in Köstendorf soll für mehr Sicherheit sorgen

Der neue Radweg soll vor allem für die Pendler einen sicheren Arbeitsweg bieten. Neumayr/MMV
Der neue Radweg soll vor allem für die Pendler einen sicheren Arbeitsweg bieten.

Bisher mussten Fahrradfahrer in Köstendorf (Flachgau) zwischen Weng und der Moosmühle auf der Seekirchner Landesstraße fahren. Gemeinsam mit den Autofahrern, die mit 100 km/h vorbeibrausen. Das ist nun Geschichte: Am Dienstag ist der neue Radweg entlang des Eisbaches eröffnet worden und macht das Radfahren um einiges sicherer.

Pendler sollen damit auch zum Umstieg auf den öffentlichen Verkehr motiviert werden. "Insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma Palfinger erreichen nun die S-Bahn-Station Weng besser", erklärt Verkehrslandesrat Hans Mayr (SBG) bei der Eröffnung: "Dieses Verbindungsstück zwischen der Ortschaft Weng und der Moosmühle ist ein sehr wichtiges Teilstück im regionalen und überregionalen Geh- und Radroutennetz."

Pendler sollen auf Öffis umsteigen

Durch diese Radwegverbindung wird für Pendler ein Anreiz zum Umstieg auf den öffentlichen Verkehr geleistet. Bisher mussten die Radfahrenden ein Stück auf der Seekirchner Freilandstraße fahren. Dort ist für Autofahrer bis zu Tempo 100 erlaubt. "Die öffentliche Anbindung für Pendler aus dem Raum Salzburg ist jetzt noch attraktiver geworden", erklärt Landesrat Josef Schwaiger (ÖVP). Der Geh- und Radweg wurde zur Gänze vom Referat Ländliche Verkehrsinfrastruktur geplant und gebaut, innerhalb von zwei Wochen war der Radweg fertiggestellt.

Radweg macht Arbeitsweg sicherer

"Wir freuen uns, dass wir nun für unsere Bevölkerung und auch für die Einpendlerinnen und Einpendler diesen attraktiven Geh- und Radweg haben", freute sich der Köstendorfer Bürgermeister Wolfgang Wagner (ÖVP). "Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schätzen den neuen Geh- und Radweg sehr, er ist nicht nur sicherer sondern verkürzt auch die Wegstrecke", so Hannes Roither, Konzernsprecher der Palfinger AG.

Kostenpunkt: 200.000 Euro

Das Projekt wurde überwiegend aus Geldern des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) und des Landes Salzburg gefördert und anlässlich des Programms "Intermodale Schnittstellen im Radverkehr" durch die Schieneninfrastruktur-Dienstleistungsgesellschaft mbH (SCHIG mbH) durchgeführt. Die Gemeinde beteiligte sich mit rund 20 Prozent an den gesamten Kosten von 200.000 Euro.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 17.07.2019 um 03:40 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/flachgau/neuer-radweg-in-koestendorf-soll-fuer-mehr-sicherheit-sorgen-57197056

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