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Rauris und Strobl: Bergungen aus Klettersteigen

Bergretter aus Rauris (Pinzgau) und Strobl (Flachgau) mussten am Sonntag verletzte bzw. erschöpfte Sportler aus Klettersteigen bergen.

In Strobl bargen die Bergretter im Gamsleitenwand-Klettersteig (Postalmklettersteig) einen verletzten 57-jährigen Linzer. Der Mann rutschte in der „Schlüsselstelle“ aus und stürzte in sein Klettersteigset. Er wurde aufgrund seiner schweren Verletzungen durch das Team eines Rettungshubschraubers aufgenommen und ins Unfallkrankenhaus Salzburg geflogen.

Kletterer unterschätzen Schwierigkeitsgrad

In Rauris hatte sich ein 29-jährige Steirer überschätzt und konnte aus eigenen Kräften die Steilpassage des „Höhlensprints“ am Klettersteig in der Kitzlochklamm bei Rauris/Taxenbach nicht mehr überwinden. „Die anhaltende Schwierigkeit sowie die Länge von rund drei Stunden ist auf diesem Klettersteig nicht zu unterschätzen“, so Wolfgang Rohrmoser, der Ortsstellenleiter von Rauris.

Verletzungsrisiko im Klettersteig deutlich erhöht

In den letzten Jahren ist das Angebot an überdurchschnittlich schwierigen Klettersteigen stark gestiegen. Am Klettersteig hat ein Sturz, abhängig von Sturzhöhe und Felsbeschaffenheit, fast immer schwerere Verletzungen zu Folge. Die Gründe dafür liegen - bedingt durch den engen Kontakt mit dem Fels und dem Stahlseil - am minimalen Bremsweg.
(Quelle: S24)

Aufgerufen am 18.05.2021 um 09:46 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/flachgau/rauris-und-strobl-bergungen-aus-klettersteigen-59356480

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