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Red Bull blitzt mit Klage vor EU-Gericht zu Blau-Silber-Marke ab

Red Bull muss eine gerichtliche Niederlage einstecken. APA/Oczeret/Archiv
Red Bull muss eine gerichtliche Niederlage einstecken.

Der Salzburger Energydrink-Hersteller Red Bull blitzte mit einer Klage gegen eine Konkurrenzmarke vor dem EU-Gericht ab. 

Der österreichische Getränkehersteller Red Bull ist am Donnerstag mit einer Nichtigkeitsklage (T 101/15 und T 102/15) vor dem EU-Gericht erster Instanz zur Farbkombination aus Blau und Silber als Unionsmarke für Energy Drinks gescheitert. Gegen die Marke hatte die polnische Firma Optimum Mark beim Amt der Europäischen Union für Geistiges Eigentum (EUIPO) Einspruch erhoben.

Streit um die Farben Blau und Silber

Das Amt hatte die Farbkombination 2013 als Marke für nichtig erklärt, 2014 wurde die Entscheidung bestätigt. Die Begründung lautete, dass die beiden Farbmarken nicht hinreichend präzise und einheitlich seien, denn sie ließen verschiedenste Kombinationen der beiden Farben zu, die einen ganz unterschiedlichen Gesamteindruck vermittelten. Red Bull hat diese Nichtigerklärungen vor dem Gericht der Europäischen Union angefochten. Der Getränkehersteller kann vor dem Europäischen Gerichtshof noch ein Rechtsmittel einlegen.

(APA)

(Quelle: S24)

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