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Salzburger Bauern treten gegen Tierquälerei an

Erschreckende Bilder von gequälten Kälbern gingen in kürzester Vergangenheit durch die Medien. Im Mittelpunkt stand ein Tierverladebetrieb in Bergheim (Flachgau). Der Verein gegen Tierfabriken brachte eine Anzeige gegen die Firma ein. Die Landwirtschaftskammer Salzburg reagiert nun.

Die Salzburger zeigen sich entsetzt über den respektlosen Umgang mit den Jungtieren, der im Video zu sehen ist. Die Kälber werden geschlagen, getreten und misshandelt. Oftmals wurde die Tiere auch für rund 90 Stunden in einen Lkw gezwängt und über 2.500 Kilometer weit transportiert.

 

Die Landwirtschaftskammer Salzburg sieht sich nun gezwungen, auf diese Bilder zu reagieren und distanziert sich als Vertreter der Salzburger Bauern klar. „Diese Handlungen spiegeln die Salzburger Landwirtschaft nicht wider. Auf die Transporteure haben wir keinen Einfluss, unnötiges Schlagen von Tieren und Transporte, die gegen die Gesetze und Verordnungen verstoßen, verurteilen wir jedoch“, stellt Präsident Franz Eßl in einer Aussendung am Mittwoch klar.

 "Schwarze Schafe" bringen Bauern in Verruf

Für Eßl bringen die Szenen am Viehmarktgelände in Bergheim einen fahlen Beigeschmack für die gesamte Salzburger Bauernschaft mit sich. Solch "schwarze Schafe" würden die heimische Landwirtschaft in ein schlechtes Licht rücken, denn das Tierwohl habe auf Salzburger Bauernhöfen sehr wohl einen großen Stellenwert. An die Konsumenten appelliert Eßl noch einmal, Produkte von heimischen Bauern zu kaufen. Lange Transporte – wie jene vom Verein gegen Tierfabriken angeprangerten - könnten somit verhindert werden.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 13.04.2021 um 07:35 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/flachgau/salzburger-bauern-treten-gegen-tierquaelerei-an-46202062

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