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Hobbykoch-Meisterschaften

Salzburger Köchinnen überzeugen Jury

Salzburgs Hobbyköchinnen und –köche haben am Dienstag die Kochlöffel geschwungen und die Töpfe zum Glühen gebracht: Es ging um die Qualifikation für die Hobbykoch-meisterschaften in Wien. Zwei Salzburgerinnen sowie ein Tiroler haben mit ihren Menüs die hochkarätige Jury in Wals (Flachgau) überzeugt.

Drei Teilnehmerinnen und zwei Teilnehmer kochten um die Gunst der Jury – bestehend aus drei Spitzenköchen und Genussbotschafter Christoph Fälbl. Mit dabei war Salzburgs Haubenkoch Andreas Döllerer sowie die Wiener Spitzenköche Heinz Hanner und Robert Letz.

Stromausfall bei Hobby-Kochmeisterschaft

Die Qualifikation im Walser Miele Experience Center war offen für die Bundesländer Vorarlberg, Tirol und Salzburg. In der Vorauswahl konnten gleich vier Salzburger mit ihren Menüvorschlägen überzeugen, ein Tiroler war ebenso dabei.

Tugbar Demir kochte die türkischen Rezepte ihrer Mama nach. An die mit Hackfleisch gefüllten Melanzani – ihre Hauptspeise – wagte sich die Stadt-Salzburgerin das erste Mal: „Es ist mein erster Kochwettbewerb, ich bin sehr nervös und hoffe, das alles klappt.“

Während des Kochens gab es fachmännische Tipps und Hilfe aus der Jury. Christoph Fälbl, Kabarettist und Genussbotschafter, ist selbst gelernter Koch. „Heute freue ich mich aber am meisten aufs Kosten“, sagt er und lacht. Er half mit, wo er kann und nahm Tugbar Demir auch gleich das Umrühren ihrer geschmolzenen Schokolade ab. Kurz darauf fiel an ihrem Kochplatz der Strom aus, die Hobbyköchin behielt jedoch die Nerven und freute sich am Ende über Rang Drei.

Salzburgerinnen kochen sich ins Finale

Auch der zweite Platz ging an eine Salzburgerin. Christin Elmer aus Hallein (Tennengau) startete motiviert in den Wettbewerb: „Der Knackpunkt wird sicher der Lachs, sonst steht nichts im Weg“. Die Studentin hat sich vom Frühling inspirieren lassen und ein grünes Menü mit Bärlauch, Erbsen und Spinat geplant. In der Küche sei sie sehr experimentierfreudig, gekocht habe sie immer schon: „Ich finde das eine gute Erfahrung und hoffe freilich auf’s Finale.“ Diese Hoffnung hat sie sich mit ihren gelungenen Gerichten erfüllt: Die Jury war begeistert.

Platz eins für Tiroler Lieblingsspeisen

Den ersten Platz erkochte sich ein Tiroler. Sasha Thaler ist Reisebusfahrer. Nervös sei er nicht, denn „in meinem Job ist man Stress gewöhnt.“ Zur Unterstützung hatte er seinen Reisebegleiter „Wuffi“ mitgebracht, der Stoffhund schaute ihm beim Kochen über die Schulter. Er sei hauptsächlich wegen des „Spaßfaktors“ da. Sein Menü mit Fisch und Fleisch stellte er nach eigenem Geschmack zusammen: „Was mir schmeckt, schmeckt hoffentlich auch anderen.“ Und das tat es, vor allem den vier Jury-Mitgliedern. Thaler konnte überzeugen und sicherte sich den ersten Rang.

Platz Vier ging an Karl Schürz aus Leogang (Pinzgau) und Fünfte wurde Meral Abla aus der Stadt Salzburg. Für die Finalisten war das nur die erste Hürde. Nun heißt es am 25. Mai gegen die Konkurrenz aus den anderen Bundesländern zu bestehen.

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