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Salzburger Rot-Kreuz-Sanitäter werden im Rettungswagen zu Geburtshelfern

Nach Florians Geburt sind alle glücklich und zufrieden. Rotes Kreuz Salzburg
Nach Florians Geburt sind alle glücklich und zufrieden.

Einen mehr als aufregenden Dienst mit Happy End hatte ein Team vom Roten Kreuz Salzburg Anfang September: Auf der Fahrt ins Spital erblickte der kleine Florian das Licht der Welt. "Es ging alles so wahnsinnig schnell", erzählt Mutter Julia Pisek.

Eine Rettungsfahrt im Dienst führte Marcel Reidl, Tobias Schwarz und Alexander Hainz  am frühen Morgen des 7. Septembers zu einer Familie in St. Georgen (Flachgau). Die schwangere Frau hatte bereits starke Wehen. Auf dem Weg ins Krankenhaus Braunau (OÖ) war schnell klar: das Baby kommt im Rettungswagen auf die Welt, denn die Fahrt bis ins Spital dauert zu lange.

Rot-Kreuz-Sanitäter: "Ein super Gefühl"

So wurden die Sanitäter zu Geburtshelfern. Für Rettungssanitäter Marcel Reidl war es die erste Geburt, die er begleitet hat: "Als Sanitäter sind wir sehr gut geschult und auf Geburten vorbereitet. Trotzdem war viel Emotion und auch ein bisschen Aufregung dabei." Auch für Tobias Schwarz war es die erste Geburt. "Natürlich steigt in so einer Situation das Adrenalin – im Nachhinein war es aber ein super Gefühl", sagt er.

Florian kommt im Rettungswagen zur Welt

Um 06.30 Uhr war der kleine Florian dann da – gesund und munter. "Es ging alles so wahnsinnig schnell", erzählt Mutter Julia Pisek. "Eigentlich hätten wir einen Termin im Krankenhaus gehabt, aber Florian hatte wohl andere Pläne", erzählt sie schmunzelnd. "Wir haben uns wahnsinnig gut aufgehoben gefühlt, die Sanitäter waren sehr nett, hilfsbereit – es hat einfach alles perfekt funktioniert", ergänzt Vater Peter Nobis.

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