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Schüsse in Walser Lokal abgefeuert: Haftstrafen für Angeklagte

Nach den Schüssen in der Disko gibt es Haftstrafen. Neumayr/Leo
Nach den Schüssen in der Disko gibt es Haftstrafen.

Ein 23-Jähriger, der im Dezember 2017 mit Schüssen aus einer Gaspistole eine Massenpanik in einer Diskothek in Wals-Himmelreich ausgelöst hat, ist am Dienstagabend im Sinne der Anklage wegen vorsätzlicher Gemeingefährdung zu vier Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Wie Landesgerichtssprecher Peter Egger mitteilte, meldete der Pongauer umgehend Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung an.

Sein ebenfalls angeklagter Freund wurde zwar vom Vorwurf freigesprochen, dem Hauptangeklagten die Waffe übergeben zu haben, er wurde allerdings wegen schwerer Körperverletzung verurteilt. Der ebenfalls 23-jährige Mann erhielt 18 Monate Haft, sechs Monate davon unbedingt.

Verbindungen zur Bande “La Familia”

Auch dieses Urteil ist noch nicht rechtskräftig, weil sich der Angeklagte Bedenkzeit nahm. Die Staatsanwaltschaft gab jeweils keine Erklärung ab. Die beiden Freunde waren Mitglieder der berüchtigten Jugendbande “La Familia”, der 2013 und 2014 im Pongau rund 50 Gewalttaten zur Last gelegt werden.

(APA)

(Quelle: S24)

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