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Schwefelsäure-Austritt bei Fleischerei in Oberndorf: Eine Verletzte

Relativ glimpflich ist am Dienstagnachmittag ein Schwefelsäure-Austritt in einem Fleisch- und Wurstwarenbetrieb in Oberndorf im Salzburger Flachgau ausgegangen.

Relativ glimpflich ist am Dienstagnachmittag ein Schwefelsäure-Austritt in einem Fleisch- und Wurstwarenbetrieb in Oberndorf im Salzburger Flachgau ausgegangen. Einer 45-jährigen Mitarbeiterin war im Labor des Gebäudes ein Probeglas mit 25 Milliliter einer 98-prozentigen Schwefelsäure über einem Waschbecken zu Bruch gegangen. "Die Säure verätzte einen Finger", schilderte Oberbrandinspektor Alexander Rabold der APA. Die Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht.

Verletzte in häusliche Pflege entlassen

Anfangs hatte es geheißen, der Frau habe ein Teil eines Fingers amputiert werden müssen, diese Meldung stellte sich aber als nicht richtig heraus. "Sie war bei uns in ambulanter Behandlung und wurde dann in häusliche Pflege entlassen", hieß es im Krankenhaus Oberndorf auf Anfrage. Nach Polizei-Angaben hatte die Laborantin eine leichte Verletzung am rechten Daumen erlitten

Fleischerei vorübergehend evakuiert

Bedienstete des Fleischhauereibetriebes Ablinger alarmierten um 14.09 Uhr die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte drangen mit Schutzanzügen und schweren Atemschutzgeräten in den Haupttrakt vor und entlüfteten die Räume. "Mitarbeiter der Firma wurden vorübergehend evakuiert", schilderte Rabold. Für Mensch und Umwelt habe keine Gefährdung bestanden, da die geringfügige Menge Säure mit Wasser stark verdünnt in das Kanalsystem abgeleitet worden sei. Rund 50 Feuerwehrleute aus Oberndorf, Göming und Laufen (Bayern) standen im Einsatz. (APA)

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(Quelle: S24)

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