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Grödiger Spezial-Firma

Skidata erstmals mit Umsatzminus

SB: Skidata APA/SKIDATA
Skidata war auch bei der Fußball-WM in Russland. (SYMBOLBILD)

Der Salzburger Spezialist für Ticket- und Zutrittssysteme, Skidata mit Sitz in Grödig (Flachgau), hat 2018 nach fünf Jahren des Wachstums ein Umsatzminus hinnehmen müssen. Der Jahresumsatz ging von 320 Mio. Euro (2017) auf rund 312 Mio. Euro zurück. Man blicke damit auf das zweiterfolgreichste Jahr der Firmengeschichte zurück, teilte das Unternehmen am Mittwoch in einer Aussendung mit.

Im Bergsport-Segment - Zutrittssysteme für Aufstiegshilfen - verzeichnete Skidata im Vorjahr ein Wachstum von rund 10 Prozent. Hervorgehoben wurde in der Mitteilung außerdem der im Vorjahr erfolgte Markteintritt in China durch die Mehrheitsbeteiligung an Cytel Ltd., dem laut Skidata führenden Anbieter von Zutrittssystemen in diesem Land.

Skidata international im Einsatz

Im Bereich der Zutrittssysteme für Stadien war das Unternehmen 2018 bei der Fußball-WM in Russland bei zwölf Spielen dabei. Außerdem entwickelte Skidata Ende des Vorjahres in der Münchner Allianz-Arena eine Neuerung: Dank eines von Apple zertifizierten NFC-Lesers (Near Field Communication bzw. Nahfeldkommunikation) ist es das erste Sportstadion in Europa, das kontaktlosen Zutritt anbietet. Besucher halten einfach ihr iPhone oder ihre Apple Watch an das Lese-Gerät.

Von Salzburg in die weite Welt

Skidata betreut Kunden in über 100 Ländern mit Lösungen für den Zutritt von Personen und Fahrzeugen mit insgesamt mehr als 10.000 Installationen in Skigebieten, Stadien, Einkaufszentren, Städten, Spas, Freizeitparks sowie auf Flughäfen und Messen. Im Vorjahr kamen etwa 800 Neuinstallationen dazu. Die Skidata-Gruppe ist eine 100-prozentige Tochter der börsennotierten Schweizer Kudelski Gruppe. Laut Firmenhomepage werden weltweit rund 1.450 Mitarbeiter beschäftigt.

(APA)

(Quelle: APA)

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