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Wasser inhaliert

Bub (8) ertrinkt beinahe im Wolfgangsee

Vater birgt Sohn nach Sprung aus 5 Metern Höhe

SB: Ertrinken, Ertrinkungstod, Badeunfall, pixabay
Der Bub musste von seinem Vater aus dem Wasser gezogen werden. (SYMBOLBILD)

Beinahe ertrunken ist ein Achtjähriger am Sonntag bei einem Badeunfall in St. Gilgen (Flachgau). Der Bub ist aus einer Höhe von fünf Metern in den Wolfgangsee gesprungen und musste anschließend von seinem Vater auf ein Stand-Up-Paddle gezogen werden.

Sankt Gilgen, Strobl

Wie die Wasserrettung in einer Aussendung berichtet, dürfte das Kind beim Eintauchen in den See Wasser inhaliert haben. Der Bub war beim sogenannten Hochzeitskreuz in die Tiefe gesprungen. Nach dem Aufprall auf dem Wasser dürfte der Achtjährige unter Schock gestanden sein und war kurze Zeit benommen. Die Wasserrettung St. Gilgen übernahm die Erstversorgung des Achtjährigen und übergab ihn anschließend an das Rote Kreuz.

"Bub bekam etwas schwer Luft"

"Der Bub klagte über Schmerzen im Brustkorb und bekam etwas schwer Luft", schilderte Peter Greschner, Leiter der Wasserrettung St. Gilgen, am Sonntag der APA die Situation. Das Kind wurde daher mit Verdacht auf ein Beinahe-Ertrinken mit der Rettung in die Kinderchirurgie des Landeskrankenhauses Salzburg gebracht.

Gefahr des "sekundären Ertrinkens"

Wie die Wasserrettung erklärt, kann es bei einem solchen Fall innerhalb von 48 Stunden zum sogenannten "sekundären Ertrinken" kommen. Wird jemand der beinahe ertrinkt also nicht behandelt, kann er auch später noch an den Folgen sterben, da die Lunge durch das eingeatmete Wasser beschädigt sein kann.

Im Einsatz standen drei Rettungsschwimmer der Wasserrettung St. Gilgen, das Rote Kreuz, die Polizei sowie ein praktischer Arzt.

(Quelle: SALZBURG24/APA)

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