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Starkregen und Unwetter in Oberösterreich und Salzburg

Im Salzburger Flachgau und in Oberösterreich hatten die Feuerwehren in der Nacht auf Mittwoch alle Hände voll zu tun. Durch die starken Regenfälle und Unwetter wurden zahlreiche Keller und Straßen überflutet.

Der Starkregen hat Dienstagabend das Bundesland Salzburg nur im Norden erwischt und im Flachgau kleinere Gewässer über die Ufer treten lassen. Acht Feuerwehren mussten zu insgesamt 22 Einsätzen ausrücken. In Mattsee sind seit Dienstagnachmittag 71 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, in der Landeshauptstadt waren es 52 Liter, sagte Christian Ortner von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) Salzburg zur APA.

Schwerpunkt Bergheim

Schwerpunkt der Einsätze war nach Angaben eines Sprechers des Landesfeuerwehrkommandos der Raum Bergheim/Voggenberg. Dort standen Keller unter Wasser, waren Bäche verklaust und Unterführungen überschwemmt. Betroffen waren außerdem die Gemeinden Elixhausen, Anthering, Obertrum, Seeham, Göming und Lamprechtshausen. In St. Gilgen und in Göming musste die Feuerwehr umgestürzte Bäume entfernen. Insgesamt standen rund 180 Feuerwehrleute im Einsatz, die aber alle noch vor Mitternacht wieder einrücken konnten. Laut Ortner hat sich der Starkregen nur auf den Norden des Landes konzentriert, denn schon in Golling (Tennengau) wurden bis Mitternacht nur elf Liter Regen gemessen. Für heute sei noch mit weiteren Niederschlägen zu rechnen, die aber deutlich gemäßigter ausfallen sollten: "Das Gröbste ist durch", so Ortner.

Unwetter in Oberösterreich

In Oberösterreich hat sich Lage am Mittwoch entspannt, nachdem am Vorabend und in der Nacht Starkregen und Gewitter für zahlreiche Einsätze sorgten. Das gab das Landesfeuerwehrkommando (LFK) in einer Presseaussendung bekannt. Insgesamt waren 120 Feuerwehren mit über 2.000 Personen bei gut 3.340 Einsätzen aktiv.Am Mittwoch waren etliche Wehren noch mit Aufräumarbeiten beschäftigt, hauptsächlich mit Straßenreinigung und Auspumparbeiten. Die Kanäle seien mit dem intensiven Starkregen zum Teil überfordert gewesen, wodurch das Wasser bis in die Häuser zurück gestanden sei, hieß es aus dem LFK. Die Wasserstände an Donau, Inn, Traun und Enns waren Mittwoch früh weiterhin steigend. In Schärding wurde laut hydrographischem Dienst des Landes die Hochwasserwarngrenze überschritten. Mobile Dämme seien aufgebaut, berichtete die Feuerwehr. Für die Donau war das Überschreiten der Warngrenzen nicht zu erwarten.

Überflutete Straßen

Etliche Straßen im Bezirk Perg waren teilweise überflutet. Die Gusen trat in Höhe Knollmühle über die Ufer, sodass die Gusental Landesstraße dort gesperrt werden musste. Ebenfalls nicht mehr befahrbar war sie in Breitenbruck. Auch die Katsdorfer Landesstraße, die Pleschinger Landesstraße zwischen St. Georgen an der Gusen und Statzing waren blockiert. Örtliche Umleitungen wurden eingerichtet, berichtete die Polizei Pressestelle am Mittwoch. In der Landwirtschaft habe es lediglich punktuelle Schäden gegeben. Wenn das Wetter nun umschlage, sei alles in Ordnung. Generell würden die Starkregenereignisse immer mehr zunehmen, das sei sehr wohl ein Problem, hieß es aus der Landwirtschaftskammer.(APA/SALZBURG24)
(Quelle: S24)

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