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Strafen nicht bezahlt: Landwirt muss hinter Gitter

Ein Landwirt aus dem Flachgau muss nun 40 Tage hinter Gittern, weil er Verwaltungsstrafen wegen Tierschutzdelikten oder illegaler Müllablagerungen jahrelang nicht bezahlt hat. Das bestätigte am Dienstag Susanne Schüssler von der Bezirkshauptmannschaft (BH) Flachgau auf Anfrage von SALZBURG24.

Der Landwirt, der auf einem völlig verwahrlosten Hof im Flachgau lebt, wurde unter anderem wegen zahlreicher Tierschutz- und Umweltdelikten zu Geldstrafen verdonnert. Die Bezirkshauptmannschaft (BH) Flachgau versuchte seit Jahren das Geld einzutreiben. Bis heute waren die Bemühungen vergeblich. „Der älteste Akt stammt aus dem Jahr 2004“, wie Susanne Schüssler gegenüber SALZBURG24 einen Bericht des ORF Salzburg bestätigte.

Bezirkshauptmannschaft kontrollierte Landwirt jahrelang

Der Landwirt wurde über Jahre hinweg immer wieder von der Bezirkshauptmannschaft kontrolliert. Die Behörde verhängte auch wieder Verwaltungsstrafen wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz oder gegen Umweltbestimmungen, wie zum Beispiel illegaler Müllablagerung.

Exekutionen erfolglos

Nachdem auch Angebote Seitens der BH von Ratenzahlungen und Exekutionen erfolglos blieben, muss der Landwirt nun ersatzweise 40 Tage hinter Gittern. Während seines Arrestes will nun die Gemeinde für die Eltern des Landwirts und das Vieh Sorge tragen, hieß es.
(Quelle: S24)

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