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Tödlicher Brand in Henndorf: Zigarette als Ursache

Der Brand eines Mehrfamilienhauses in Henndorf am Wallersee im Salzburger Flachgau am Ostermontag, bei dem ein 16-Jähriger ums Leben gekommen war, ist durch eine brennende Zigarette verursacht worden.

Dass haben die Ermittlungen der Sachverständigen ergeben. "Alle technischen Zündquellen und Fremdverschulden können ausgeschlossen werden", sagte Polizei-Sprecher Anton Schentz am Freitag der APA.

 Zigarette löste Brand aus

Das Feuer ist laut Experten eindeutig im Bereich des Kopfpolsters in der Mansardenwohnung im zweiten Obergeschoß des Hauses ausgebrochen, in welcher der 16-Jährige gewohnt hatte. Vermutlich ist der Bursch mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen. Sicher ist inzwischen auch, dass es sich beim Toten um den 16-Jährigen handelt, das konnte laut Schentz im Zuge der Obduktion geklärt werden.

Vater wollte Sohn retten

Das Feuer war am Montag gegen fünf Uhr ausgebrochen. Der Vater des 16-Jährigen verständigte die Feuerwehr und versuchte dann noch, den Sohn zu alarmieren. Er konnte jedoch nicht mehr ins Dachgeschoß hinauf, weil ihm schon dichter Rauch entgegenschlug. Der Mann erlitt an einer Hand leichte Verbrennungen. Er und seine Frau flohen ins Freie. Auch ein Großaufgebot von 180 Feuerwehrleuten konnte den 16-Jährigen nicht mehr retten. Der junge Mann wurde nur mehr tot geborgen. Die Leiche lag unter dem Brandschutt, aber nicht im Bettbereich.
(Quelle: S24)

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