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Untersberg

Verletzter in Bergnot gerettet

Am Untersberg im Grenzgebiet zwischen Salzburg und Bayern verletzt und verirrt hat sich am Samstag ein 37-jähriger Bergwanderer. Der Mann alarmierte die Einsatzkräfte, die ihn zunächst nicht finden konnten. Der Salzburger Notarzhubschrauber „Christophorus 6“ entdeckte den Bergwanderer schließlich.

Der Mann war bereits am Freitag mit der Seilbahn auf den Salzburger Hochthron gefahren und von dort aus zum Stöhrhaus gegangen, wo er auch übernachtete. Am Samstag wollte er über die Zehnkaser- und die Vierkaser-Almen zum Bruchhäusl nach Großgmain absteigen. Bei der Überschreitung ging er aber wohl falsch in Richtung Rauher Kopf weiter, berichtet das Bayerische Rote Kreuz. Der 37-Jährige rutschte östlich der Nachtwand über eine Rinne ab und verletzte sich dabei leicht an der Schulter. Er alarmierte die Einsatzkräfte, da er nicht mehr auf- und absteigen konnte.

Untersberg: Verletzter mit „Christophorus 6“ geborgen

Die Bergwachten Marktschellenberg, Bad Reichenhall und Berchtesgaden wurden alarmiert, dazu machte sich die Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ auf die Suche. Die Suche gestaltete sich als schwierig, da der Mann keine genauen Angaben über seine Aufenthaltsort machen konnte. Östlich der Nachtwand im Berchtesgadener Einsatzgebiet wurde die Hubschrauber-Besatzung schließlich fündig. Mit einem verlängerten Tau wurde der Verstiegene im letzten Tageslicht ausgeflogen. 

(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 20.11.2019 um 10:56 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/flachgau/untersberg-verletzter-in-bergnot-gerettet-77619280

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