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Verein Pfotenhilfe: Hunde- und Katzenabschussverbot für Jäger dringend notwendig

Nachdem, wie am Freitag bekannt wurde, zwei Jäger in Thalgau (Flachgau) einen Familienhund erschossen haben, fordert der Verein Pfotenhilfe ein generelles Abschussverbot von Hunden und Katzen durch Jäger.

Das Thema ist in den letzten Tagen durch einen besonders dreisten Fall wieder aktuell geworden: Zwei Jäger aus Thalgau hatten einen Familienhund erschossen und die Tat danach noch vertuscht, indem sie die Leiche in einem Fuchsbau versteckten.

"Katzen und Hunde immer wieder von Jägern verletzt"

„So etwas kann und darf nicht wieder vorkommen.“ fordert Sonja Weinand, Sprecherin des Verein Pfotenhilfe. „Auch uns wurde in den letzten Jahren oft von Fällen berichtet, bei denen Katzen und Hunde durch Jäger stark verletzt wurden.“ meint Sonja Weinand weiter. Dokumentierte Fälle von Katzen mit amputierten Beinen oder aufgerissenen Bäuchen ziehen nicht nur großes Leiden der Tiere, sondern auch Operationskosten von mehreren tausend Euro mit sich. Leider ist die Jagd aus dem Tierschutzgesetz immer noch fast gänzlich ausgenommen. „Dies muss sich dringend ändern. Die Jagd ist eine Tiernutzungsform wie jede andere und muss daher auch ganz klar dem Tierschutzgesetz unterliegen.“ fordert Sonja Weinand abschließend.
(Quelle: S24)

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