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Zebra-Junggesellen fühlen sich im Salzburger Zoo sehr wohl

Der Zoo Salzburg ist ein Paradies für Junggesellen. Allerdings handelt es sich dabei ausschließlich um Zebra-Junggesellen. Erst am Donnerstag bekam die Gruppe "Nachwuchs".

Donnerstagfrüh lernte der noch namenlose Zebrahengst sein neues Zuhause kennen. Sein Artgenosse Brave Heart zeigte sich an dem Neuzugang sehr interessiert. Der Junghengst war vorerst aber noch unsicher, lief vor Brave Heart weg und schlug auch mal aus. Die Ankunft des „Neuen“ stieß auch auf großes Interesse bei der „tierischen“ Nachbarschaft. Das nun schon ein Jahr alte Geparden-Trio und auch der Rappenantilope-Bock „Bram“ verfolgten mit neugierigen Blicken das Geschehen auf der Grevy Zebra-Anlage.

In Salzburg leben nur Zebra-Hengste

Bei keinem anderen Säugetier in Afrika hat sich das Verbreitungsgebiet in den letzten Jahrzehnten derartig verkleinert. Ende der 70er Jahre wurde der Bestand der Grevys noch auf rund 15.000 Tiere geschätzt, heute leben weniger als 2.000 in freier Wildbahn. Wegen ihres attraktiven Fells und der vermeintlichen Nahrungskonkurrenz zu Rindern wurden sie gejagt.  46 europäische Zoos halten rund 260 dieser Tiere. Seit 1991 wird der Bestand dieser Zebra-Art durch ein Europäisches Erhaltungszucht Programm – EEP - koordiniert.

 Nur Junggesellen im Salzburger Zoo

Im Salzburger Zoo lebt schon seit Jahren eine sogenannte „Bachelor Group“, eine Junggesellen-Gruppe. Es handelt sich dabei um junge Hengste, die von ihren Müttern nicht mehr akzeptiert werden und deshalb ihre Herde verlassen müssen, aber noch zu jung sind, um eine eigene Stuten-Herde zu führen. Auch in freier Wildbahn leben diese jungen Hengste die ersten Jahre in Junggesellen-Gruppen.
(Quelle: S24)

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