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1450

Mehr als 35.000 Anrufe bei Gesundheitshotline

3.000 Telefonate täglich

1450 Rotes Kreuz Salzburg/Wildbild
Anita Schober, Diplomkrankenpflegerin nimmt die Anrufe auf 1450 entgegen.

Die Gesundheitshotline 1450 im Auftrag des Landes Salzburg und der Gesundheitskasse, betrieben vom Roten Kreuz, ist seit Beginn der Corona-Krise Dreh- und Angelpunkt für Menschen mit Corona-Symptomen. Den geschulten Mitarbeitern kam eine besondere Rolle zu, zum Beispiel die Zuweisung zu den Abstrichen. „Alle leisten hier großartige Arbeit und über 3.000 Anrufe an einem Tag nur in Salzburg, das ist bemerkenswert“, so Gesundheitsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl.

Gesundheitsreferent Christian Stöckl weist gerade in diesen Tagen – nach zwei Wochen gibt es wieder die ersten Neuinfektionen mit Covid-19 in Salzburg – darauf hin, dass man weiter auf die Symptome achten sollte und richtig reagieren muss. „Das ist mir besonders wichtig, denn das Virus ist ja nicht weg, es ist noch da. Bei Husten, Kurzatmigkeit, dem Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns, egal ob mit oder ohne Fieber, bitte nach wie vor nicht gleich in die Ambulanz oder zum Arzt gehen, sondern vorher anrufen. Ist man sich nicht sicher, einfach 1450 wählen, da ist man gut beraten“, betont Stöckl.

Anrufe 1450 Land Salzburg
Anrufe bei der Gesundheitsnummer 1450 in Salzburg.

Besondere Rolle der Nummer 1450

Die meisten Anrufe, nämlich exakt 3.097, gab es am 18. März, im Schnitt waren es mehr als 450 pro Tag, auch an den Wochenenden und Feiertagen wurde stets abgehoben. In der Übersichtsgrafik ist der Höhepunkt der Pandemie Mitte März in Salzburg deutlich ablesbar.

Schlüsselrolle der Gesundheitshotline 1450 war und ist die Abklärung von Verdachtsfällen. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wirklich großartige Arbeit geleistet. Durch die rasche Aufstockung der Gesundheitsberatung und mit einem zusätzlich vorgelagerten Callcenter konnten wir diesen Ansturm bewältigen. Nach wie vor rufen die Menschen bei uns an, weil sie Symptome haben, die auf eine Corona-Erkrankung hinweisen. Die Abklärung läuft immer nach dem gleichen Schema ab. Das ist gerade in der jetzigen Phase besonders wichtig. Wir sind für die Menschen da, um zu helfen, und tun dies auch weiterhin“, so Rotkreuz-Landesgeschäftsführerin Sabine Kornberger-Scheuch.

(Quelle: SALZBURG24)

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